<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss'><id>tag:blogger.com,1999:blog-76786134233494372</id><updated>2009-10-06T15:00:49.536+02:00</updated><title type='text'>(K)ein Kommentar</title><subtitle type='html'>(K)ein Kommentar - Geschichten aus dem prallen Leben!

Wem ist es nicht selbst schon passiert: Im Supermarkt reiht man sich just in die Schlange ein, bei der es am längsten dauert - obwohl man es furchtbar eilig hat. Oder beim Shoppen beginnt zwischen den Regalen die Einkaufswagen-Kampf-Disziplin. Fallstricke des Alltags, Fußangeln der Normalität, wie sie jeder schon erlebt hat - darüber schreibe ich (hoffentlich...) amüsante Alltagsgeschichten. Die Vorlage: Das Leben selbst!
A.S.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://k-ein-kommentar.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://k-ein-kommentar.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>(K)ein Kommentar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12266211100817357333</uri><email>noreply@blogger.com</email></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>18</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-76786134233494372.post-5613091521206933580</id><published>2009-02-13T10:01:00.006+01:00</published><updated>2009-02-13T10:10:50.024+01:00</updated><title type='text'>Ach Darwin...</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Was würde Darwin sagen, wenn er die Welt von heute sehen würde? Dies Frage drängt sich angesichts seines 200. Geburtstages geradezu auf. Ich vermute einfach mal: Darwin wäre entsetzt, schockiert, frustriert! Und vermutlich würde er die Sache mit der Evolutionstheorie noch mal gründlich überdenken...&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Wird die Menschheit wirklich immer dümmer? Ein Blick in den Fernseher reicht aus, um diese Frage eindeutig zu bejahen. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Ein weiterer Blick auf eine beliebige Straße, in ein beliebiges Kaufhaus oder Café bestätigt das „Ja“ auf diese Frage täglich aufs Neue.&lt;br /&gt;Das mit der Evolutionstheorie stimmt also irgendwie nicht mehr. Die Menschheit entwickelt sich nicht mehr weiter, sie entwickelt sich zurück. Und zwar in immer schnelleren Schritten. Die Generation der heutigen Jugendlichen ist für Menschen meines Jahrgangs nur noch schwer zu ertragen. Die Kinder dieser Jugendlichen werden vermutlich völlig debil sein...&lt;br /&gt;Ach, Darwin! Zu den Zeiten, als die Evolutionstheorie entstand, war das Leben noch gefährlich! Wer nicht schnell oder schlau genug war, konnte leicht zum Opfer seiner eigenen Blödheit werden.&lt;br /&gt;Seit der Steinzeit haben nur diejenigen überlebt, die besser waren als ihre Gegner. Wenn sich die Höhlenmenschen beispielsweise auf der Jagd dumm angestellt haben, hatten sie nicht nur das Problem, ohne Abendessen in ihre Höhle zu müssen. Wenn sie richtig doll Pech hatten, wurden sie von ihrer vermeintlichen Beute gleich mit Haut und Haaren verspeist. Auf diese Weise hat die Natur eine zwar grausame, aber irgendwie auch sinnvolle Auslese betrieben.&lt;br /&gt;Heute geht kaum noch jemand auf die Jagd! Das Essen kommt steril verpackt aus dem Supermarkt und birgt (vom schlechten Geschmack, chemischen Zusätzen und katastrophalen Nährwerten mal abgesehen) kaum nennenswerte Risiken.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Es gibt Airbags, Sidebags, ABS und anderes Sicherheitszubehör in den Autos, so dass auch die dümmsten Autofahrer (&lt;em&gt;„Glatteis? Nebel? Kein Problem, mein Auto kennt den Weg. Hahaha!“&lt;/em&gt;) ihren eigentlich halsbrecherischen Fahrstil leider noch relativ unbeschadet überstehen. An Gummiseilen stürzen sich Menschen, die im Schwimmbad nicht mal einen Sprung vom Drei-Meter-Brett schaffen würden, scheinbar wagemutig in die Tiefe. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Gegen jedes Wehwehchen gibt es unzählige Mittel. Kaum zwickt es an irgendeiner Stelle des Körpers, wird Medizin eingeschmissen. Ob Sicherheitsgurte, Schwimmwesten, Kondome, Rettungswagen, Insektenschutzmittel, Sicherheitsschlösser, Intensivmedizin, Sonnencremes mit Lichtschutzfaktor 30, Ohrschützer, Sicherheitsventile, Impfungen gegen alles (außer Dummheit), Ampelanlagen oder auch Sturzhelme... &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Alle diese Dinge machen unser Leben heute so verflucht sicher, dass die darwinistische Lehre einfach keine Gültigkeit mehr hat. Heute überlebt (fast ist man versucht zu sagen: leider) irgendwie jeder, egal wie dumm er sich auch anstellt!&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Von Generation zu Generation werden die Menschen immer älter. Die Zeit der grausamen Auslese ist wohl für immer beendet! Die Menschheit hat über die Natur gesiegt! Das haben wir nun davon...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;(C) 02/2009 A.S. / kein-kommentar.de&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/76786134233494372-5613091521206933580?l=k-ein-kommentar.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default/5613091521206933580'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default/5613091521206933580'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://k-ein-kommentar.blogspot.com/2009/02/ach-darwin.html' title='Ach Darwin...'/><author><name>(K)ein Kommentar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12266211100817357333</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='11941825027181681978'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-76786134233494372.post-5404237993016185821</id><published>2008-12-23T19:41:00.002+01:00</published><updated>2008-12-23T19:47:27.869+01:00</updated><title type='text'>Super-Weihnachts-Markt</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Weihnachten ist die Zeit der Besinnlichkeit, der Ruhe und des Friedens! Familien erfreuen sich in schönster Harmonie am Lichterglanz, glückliche Hunde tollen in Zeitlupe durch tief verschneite Idyllen. Ja, das ist Weihnachten - zumindest in der Fernsehwerbung...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;Die Realität könnte gegensätzlicher nicht sein: Dauerstau in der Innenstadt, völlig erschöpfte und gestresste Verkäufer und dazu Familien, die es sich nicht nehmen lassen, den Dispo-Kredit am langen Samstag mit vereinten Kräften komplett zu verpulvern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insbesondere die geplagten Mütter sehen in diesen Tagen so aus, als ob sie dringend eine längerfristig angelegte Schönheitskur benötigten. An ihnen bleibt schließlich der meiste Stress hängen, da Vati ja immerhin den bevorstehenden Jahresabschluss und die zahlreichen gesellschaftlichen Verpflichtungen (z.B. die wichtige Glühwein-Party bei der Meyer KG) als mildernde Umstände geltend machen kann.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Weihnachten ist schließlich etwas ganz Besonderes! Da soll es doch schön werden.“&lt;/em&gt; So etwa lautet die Standard-Antwort, wenn man nachfragt, warum sich erwachsene Menschen diesen alljährlichen Wahnsinn antun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drei Tage voller quälender Harmonie (&lt;em&gt;„Nun sei doch mal nett und sprich mit Oma!“&lt;/em&gt;) sind es also offenbar wert, sich dafür die sechs bis acht Wochen vor dem Fest sowohl psychisch als auch physisch so zu verausgaben, dass man frühestens im nächsten Spätherbst einigermaßen regeneriert ist. Aber dann geht das Ganze ja schon wieder von vorne los!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich würde in diesen Wochen vor dem „frohen Fest“ an liebsten gar nicht mehr aus dem Haus gehen. Die Aggression, die insbesondere in den letzten Tagen unmittelbar vor dem „Fest der Liebe“ die Straßen, Postschalter, Fußgängerzonen und Geschäfte erobert, ist schlimmer als alles, was die gesammelten James-Bond-Bösewichte seit „Dr. No“ angezettelt haben!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie masochistisch veranlagt sind, bietet insbesondere der Supermarkt schier unerschöpfliche Gelegenheiten, psychologisch hoch interessante Milieustudien zu betreiben...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich war beispielsweise gestern gerade mal wieder im Supermarkt. Nein! Nicht aus Masochismus! Ich musste tatsächlich einige Lebensmittel einkaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Parkplatzsuche war an sich schon Grund genug, sofort wieder umzudrehen, aber in der vorweihnachtlichen Einkaufsorgie wären alle anderen Supermärkte auch nicht stressfreier. Und dann erst die Suche nach einem freien Einkaufswagen! Schließlich gelang es mir einen Rentner auszutricksen, und einen Einkaufswagen zu ergattern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unglück im Glück: Ich hatte keinen Euro dabei, um die aufgetakelte Vornutzerin des Einkaufswagens auszuzahlen. Es war zwar ärgerlich, aber mir blieb keine andere Wahl: Ich gab ihr ein Zwei-Eurostück, allerdings nicht ohne den gehässigen Hinweis, dass sie sich davon in diesen kalten Tagen auch mal etwas Warmes gönnen könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Supermarkt selbst war es schlimmer, als ich es je für möglich gehalten hätte! Gibt es eigentlich irgendein Gesetz, dass es zwingend notwendig macht, Hunde, Kleinkinder und Säuglinge beim Einkaufen unbedingt dabei zu haben?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wollte nur schnell durch den Konserven-Gang zum Joghurtregal - da passierte es!&lt;br /&gt;Eine gehetzte Hausfrau mit zwei jammernden Kindern im Schlepptau schepperte mit ihrem Einkaufswagen gegen meinen. Da die arme Frau zu diesem Zeitpunkt bereits grotesk erschöpft aussah, war ich ausnahmsweise einmal nett: &lt;em&gt;„Oh hoppla! Das war ja ein Volltreffer“&lt;/em&gt;, sagte ich zu ihr und lachte ihr freundlich zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da schließlich nichts weiter passiert war (nicht mal ihr Milchschlauch war ausgelaufen), setzte ich mit einem fröhlichen Winken meinen Weg fort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Können Sie nicht aufpassen? Ich hatte Vorfahrt“&lt;/em&gt;, keifte mich das Wesen an.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Vorfahrt?“&lt;/em&gt; Ich war verwirrt.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Das ist doch wohl vollkommen klar! Hier gilt schließlich ‚rechts vor links‘!“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich gebe zu, das hatte ich nicht gewusst. Genau genommen habe ich mir bislang überhaupt keine Gedanken über Verkehrsregeln im Supermarkt gemacht. Das war offensichtlich ein Fehler.&lt;br /&gt;Der Marktleiter-Assistent war leider auch keine große Hilfe. &lt;em&gt;„Seit wann gilt denn hier die Straßenverkehrsordnung?“&lt;/em&gt;, fragte ich ihn. &lt;em&gt;„Äh, ich weiß nicht so recht. Da müsste ich mal in der Zentrale nachfragen“&lt;/em&gt;, meinte er ratlos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich meine Versicherungskarte zog, wiegelte er ab: &lt;em&gt;„Nein! Bitte keine Polizei hier! Es ist doch gar nichts passiert!“&lt;/em&gt; Da war er bei meiner Unfallgegnerin an der richtigen Adresse: &lt;em&gt;„Dieser Wilde rammt meinen Einkaufswagen, und Sie behaupten, es sei nichts passiert? Meine Kinder sind jetzt völlig verstört!“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man mich als ‚Wilden‘ bezeichnet, versuche ich natürlich gerne, dem gerecht zu werden: &lt;em&gt;„Entschuldigung, aber so wie Sie sich hier aufführen, sind Ihre Kinder bestimmt seit ihrer Geburt völlig verstört!“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiter eskalierend wirkte die Äußerung eines älteren Herrn, der behauptete, dass ich eigentlich Vorfahrt gehabt hätte, da ich auf einem ‚Hauptgang‘ unterwegs war und die mittlerweile hysterisch kreischende Frau (&lt;em&gt;„Typisch Männer!“&lt;/em&gt;) aus einem ‚Nebengang‘ kam, und somit hätte warten müssen!&lt;br /&gt;Unauffällig schlich ich mich aus der inzwischen recht tumultartigen Szenerie davon. Ich ließ meinen havarierten Einkaufswagen im Stich und verließ still und heimlich den Supermarkt. Ich beschloss zur Polizei zu gehen, bevor man mich wegen Fahrerflucht zur Fahndung ausschreibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich dem Beamten den Vorfall schilderte, rief er sofort einen Arzt: &lt;em&gt;„Hier ist mal wieder einer völlig durchgeknallt! Ja ja, ein typischer Weihnachtskoller!“&lt;/em&gt; Als der herbeigeeilte Arzt mir die Spritze gab, war ich auf einmal gaaanz entspannt. Es war plötzlich so harmonisch auf der Polizeiwache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Polizei, Dein Freund und Helfer! Zum erstenmal in meinem Leben wurden es wirklich friedliche und ruhige Weihnachtstage...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;(C) 2008 mit freundlichen Grüßen an den REWE-Markt in Hmaburg-Duvenstedt - einem ewigen Quell der Inspiration:-)))&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/76786134233494372-5404237993016185821?l=k-ein-kommentar.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default/5404237993016185821'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default/5404237993016185821'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://k-ein-kommentar.blogspot.com/2008/12/super-weihnachts-markt.html' title='Super-Weihnachts-Markt'/><author><name>(K)ein Kommentar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12266211100817357333</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='11941825027181681978'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-76786134233494372.post-6779746108259550065</id><published>2008-12-13T08:39:00.002+01:00</published><updated>2008-12-13T08:43:25.588+01:00</updated><title type='text'>Kartenspiele</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Die nette Dame am Telefon ist keine große Hilfe: &lt;em&gt;„Nein, diese Woche wird das nichts mehr!“&lt;/em&gt; Dabei habe ich ein ziemlich drängendes Problem, denn die Waschmaschine ist kaputt und müsste schnellstens repariert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Aber was will man machen? In den Wochen vor Weihnachten befinden sich fast alle Firmen im absoluten Ausnahmezustand, denn die Belegschaften der Unternehmen stecken bis zum Hals in der vielleicht wichtigsten Arbeit des Jahres. Nein, nicht vom Jahresabschluss ist die Rede, sondern vom alljährlichen Versand der Weihnachtskarten!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Die Azubis werden aus der Berufsschule zurückbeordert, damit sie die Karten in die Umschläge eintüten können. Die Sekretärinnen sind vollauf damit beschäftigt, Berge von Namen und Adressen zu sortieren. Die Damen und Herren aus der Sachbearbeitung wiederum sortieren die Umschläge nach Postleitzahlen, damit das Porto nicht so arg teuer wird!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Der Außendienst ist quasi Tag und Nacht im Dauereinsatz, um den wichtigsten Kunden die Karten persönlich zu überreichen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Die hübsche Sekretärin vom Geschäftsführer hat schon eine ganz pelzige Zunge, weil sie zur Abwechslung die ganzen Sonderbriefmarken abschlecken muss...&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Die Freaks aus der EDV-Abteilung stehen unter Dauerstress, weil der Hauptrechner angesichts der immensen Adress-Datenflut etwa alle fünf Minuten abstürzt.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Nur die Mädels aus der Telefonzentrale haben nicht direkt mit den Kartenspielen zu tun, denn schließlich müssen sie verärgerte Kunden und Lieferanten abwimmeln, die verzweifelt versuchen, irgendjemanden in der Firma zu erreichen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Und wozu der ganze Stress? Damit die Adressaten in den anderen Unternehmen im wahrsten Sinne mit sinnlosen Weihnachtsgrüßen zugemüllt werden!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Denn tatsächlich landen etwa 96 Prozent der Karten im Müll, nachdem der Empfänger sie mit einem beinahe verzweifeltem Blick kurz zur Kenntnis genommen hat. Obwohl manche Firmen die Karten vor dem Wegschmeißen noch durch ein Erkennungssystem laufen lassen, bei dem automatisch überprüft wird, ob man selbst dem Absender auch einen Weihnachtsgruß zugeschickt hat...&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Kilometer lange Schlangen vor dem Postschalter zeigen an, dass wirklich jede Firma glaubt, diesen Wahnsinn mitmachen zu müssen! Mann kann sich die Frage stellen, wie viel Prozent des Bruttosozialproduktes der alljährliche Wehnachtskarten-Rausch ausmacht. Welcher Schaden mag wohl unserer Volkswirtschaft entstehen, wenn die gesamte Industrie für fast drei Wochen im Jahr komplett lahm liegt?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Wenn die Karten wenigstens originell wären, könnte man dem Ganzen ja vielleicht noch einen Funken Spaß abgewinnen. Stattdessen erhält man Jahr für Jahr mehr oder weniger den gleichen Mist! Verblüffend häufig ist dort höhnisch von friedlicher Weihnachtszeit die Rede. Wie denn? Wie soll die Weihnachtszeit bitteschön friedlich werden, wenn man mit idiotischen Kartengrüßen geradezu überhäuft wird?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Da helfen zur Beruhigung auch keine Karten mit Weihnachtsgedichten oder pseudo-philosophischen Texten. Noch schlimmer sind nur diese Kärtchen mit irgendwelchen Backrezepten, zum Beispiel für Zimtsterne. Unweigerlich beschleicht mich die Panik, dass der Absender von mir erwartet, dass ich das Rezept gleich ausprobiere. Und natürlich, dass ich dann begeistert schwärme, wie lecker die Zimtsterne waren.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Doch wie soll ich jetzt backen? Hier auf dem Postamt? Schließlich stehe ich bereits seit gefühlten 75 Stunden in der Schlange. Ich hoffe nur, dass ich noch vor Heiligabend zum Schalter vordringe. Wäre doch schade, wenn meine Weihnachtsgrüße nicht rechtzeitig zum Fest ankommen würden...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:78%;"&gt;(C) 2008 (K)ein Kommentar&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/76786134233494372-6779746108259550065?l=k-ein-kommentar.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default/6779746108259550065'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default/6779746108259550065'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://k-ein-kommentar.blogspot.com/2008/12/kartenspiele.html' title='Kartenspiele'/><author><name>(K)ein Kommentar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12266211100817357333</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='11941825027181681978'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-76786134233494372.post-1770583693894996063</id><published>2008-12-07T09:10:00.002+01:00</published><updated>2008-12-07T09:15:11.718+01:00</updated><title type='text'>Die Invasion der Nikoläuse</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Ob man nun wollte oder nicht, auch dem letzten Festtagsabstinenzler musste es einfach klar werden: &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Gestern&lt;/span&gt; war Nikolaus! In jedem, wirklich ausnahmslos jedem, Geschäft lauerten in rote Mäntel gehüllte studentische Hilfskräfte, um unschuldige kleine Kinder mit kariesfördernden Substanzen zu malträtieren.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich ist der Nikolaus ja durchaus sympathisch, warum auch nicht. Er ignoriert zwar hartnäckig müffelnde Stiefel und füllt sie -mit Sicherheit entgegen allen nur denkbaren Hygienevorschriften- mit allerlei Leckereien. Aber nett ist der Nikolaus ja irgendwie schon... Doch in einer Zeit, in der auch der banalste Anlass zum konsumträchtigen Mega-Event wird, muss nun mal auch der Nikolaus zur Umsatzsteigerung herhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der leider nur durchschnittlich originell denkende Supermarktleiter kann sich angesichts des sechsten Dezembers vor kreativem Organisationstalent kaum noch halten: &lt;em&gt;„Mensch, bald ist ja wieder Nikolaus. Da machen wir unseren Kunden mal eine Freude, und schenken den Kindern Süßigkeiten. Das wird der Hammer!“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Problem ist bloß, dass außer dem Supermarktmenschen auch der Drogeriefilialleiter, der Bäcker, der Schlachter, der Optiker und überhaupt alle anderen Geschäftsinhaber exakt die gleiche originelle Idee haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Folge ist unübersehbar: Schon am frühen Vormittag ist die gesamte Innenstadt sowie jedes am Stadtrand gelegene Einkaufszentrum von Nikoläusen überflutet. Alle kämpfen sie um die Gunst der lieben Kleinen, alle verschenken Süßigkeiten en masse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man kann Ihnen einfach nicht nicht entrinnen, zwischen Computerabteilung, Haushaltswaren und Käsetheke haben die Nikoläuse jede nur denkbare Fluchtrichtung abgesichert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während die meisten Kinder begeistert zugreifen, und damit entnervte Eltern ignorieren, die in Gedanken schon mal den nächsten Zahnarztbesuch planen, entwickeln manche der Kleinen bereits einen feinen Sinn für Qualität: &lt;em&gt;„Der Nikolaus da drüben hat viel bessere Schokolade, und am Ende der Straße gibt es leckere Bonbons...“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dramatische Szenen spielten sich dagegen kurz vor Ladenschluss ab. Eine sichtlich erschöpfte Vierjährige versteckt sich hinter ihrem Vater. Er versucht sie aufzumuntern: &lt;em&gt;„Melanie, nun schau doch mal. Schau mal, wer da kommt...“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch Melanie mochte einfach nicht mehr. Mit hysterisch kreischender Stimme schrie sie nur noch: &lt;em&gt;„Nein Papi, bitte nicht schon wieder. Nicht schon wieder ein Nikolaus!!!“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;(C) 12/2008&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/76786134233494372-1770583693894996063?l=k-ein-kommentar.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default/1770583693894996063'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default/1770583693894996063'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://k-ein-kommentar.blogspot.com/2008/12/die-invasion-der-nikoluse.html' title='Die Invasion der Nikoläuse'/><author><name>(K)ein Kommentar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12266211100817357333</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='11941825027181681978'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-76786134233494372.post-7191337394670545829</id><published>2008-11-22T19:42:00.002+01:00</published><updated>2008-11-22T19:53:42.743+01:00</updated><title type='text'>Neues aus dem Schildawald</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Was, bitte schön, soll man von Schildern halten, auf denen „&lt;strong&gt;Zutritt für Unbefugte verboten!&lt;/strong&gt;“ geschrieben steht? Sind solche Hinweise nicht völlig überflüssig? Es ist doch logisch, dass Unbefugte keinen Zutritt haben, denn sonst wären sie schließlich befugt, oder?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Auch eine Stadtverwaltung, die an die Druckknöpfe ihrer Fußgängerampeln den sinnigen Hinweis „&lt;strong&gt;Nur für Blinde!&lt;/strong&gt;“ angebracht hat, muss sich fragen lassen, ob dieser Hinweis nun besonders zielgruppenorientiert ist. Wie viele Blinde werden dieses äußerst wirkungsvolle Schild wohl gelesen haben?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Überhaupt erleichtern unsere lieben Behörden einem durchschnittlich normal denkenden Menschen das Leben mit ihren Schildbürgerstreichen nicht unbedingt. Am Hamburger Flughafen las ich kürzlich „&lt;strong&gt;Verbotswidrig parkende Fahrzeuge werden kostenpflichtig abgeschleppt!&lt;/strong&gt;“. Also stellte ich mich selbstverständlich mitten ins Parkverbot, denn ein Abschleppen meines Fahrzeuges wollte ich natürlich verhindern.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Wie immer, wenn es um die Prävention von Schwerstkriminalität geht, war sofort ein Ordnungshüter zur Stelle, der mich doch tatsächlich aufforderte, mein Auto aus dem Parkverbot zu entfernen! Nanu? Wieso das denn? Stand denn nicht auf dem Schild, dass nur „verbotswidrig“ abgestellte Fahrzeuge abgeschleppt würden!?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Ja und?“&lt;/em&gt;, der Polizist glotzte mich blöde an. Ich erklärte ihm, dass die Formulierung des Schildes eindeutig sei: Verbotswidrig bedeutet, dass man sich wider dem Verbot verhält! Und das bedeutet logischerweise, dass man das Erlaubte tut! &lt;em&gt;„Sie müssen also“&lt;/em&gt;, erklärte ich dem sichtlich verstörten Beamten, &lt;em&gt;„alle Fahrzeuge entfernen lassen, die auf den erlaubten Flächen parken!“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Menschenmenge, die sich mittlerweile angesammelt hatte, diskutierte das Thema leidenschaftlich, aber kontrovers. Ein anwesender Rechtsanwalt meinte, man könne die &lt;em&gt;„zugegebenermaßen nicht besonders geglückte Formulierung“&lt;/em&gt; auch so deuten, dass mit dem Wort ‚verbotswidrig‘ der Verstoß gegen ein Verbot gemeint sei. Diese Ansicht gefiel dem Polizisten natürlich, obwohl er die Argumentations des Juristen mit Sicherheit nicht kapiert hatte. &lt;em&gt;„Genau! So isses!“&lt;/em&gt;, wiederholte er immer wieder. &lt;em&gt;„So is das gemeint!“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der inzwischen herbeigeeilte Abschleppwagenfahrer war sich seiner Sache da nicht mehr so sicher: &lt;em&gt;„Klärt das erst mal ab, bevor ich nachher auf den Kosten sitzen bleibe!“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch ein anwesender Herr, der sich gar nicht mehr als Deutschlehrer vorzustellen brauchte (Norwegerpulli, Vollbart, Sandalen), war zutiefst verwirrt. &lt;em&gt;„Möglicherweise...“&lt;/em&gt;, grübelte er, &lt;em&gt;„nach der Rechtsschreibreform, ääh... ja, da könnte...“&lt;/em&gt;. Da Lehrern ohnehin niemand zuhört, ließ ich ihn mit seinen Gedanken allein und wandte mich wieder dem Rechtsanwalt zu, der -ungewöhnlich für einen Juristen- einen praktischen Vorschlag hatte. Er empfahl die Aufstellung eines neuen Schildes, das sowohl eindeutig, als auch noch bürgernah humorvoll sei (hahaha!): „&lt;strong&gt;Wer hier parkt, fährt auf Felgen nach Hause!&lt;/strong&gt;“ &lt;em&gt;„Das“&lt;/em&gt;, so der erfahrene Anwalt, &lt;em&gt;„wirkt immer!“&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;(C) 2008&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/76786134233494372-7191337394670545829?l=k-ein-kommentar.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default/7191337394670545829'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default/7191337394670545829'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://k-ein-kommentar.blogspot.com/2008/11/neues-aus-dem-schildawald.html' title='Neues aus dem Schildawald'/><author><name>(K)ein Kommentar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12266211100817357333</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='11941825027181681978'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-76786134233494372.post-1235968155962474077</id><published>2008-10-31T07:36:00.002+01:00</published><updated>2008-10-31T07:54:15.587+01:00</updated><title type='text'>Einfach zu dumm...</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Jetzt ist es endlich wissenschaftlich bewiesen: Gerade die Menschen, die sich für besonders clever und begabt halten, sind in Wahrheit meist diejenigen, denen die Natur (oder auch der liebe Gott - je nach Weltanschauung) eher wenig Intelligenz in die Wiege gelegt hat.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Geahnt haben wir es ja schon immer! Als Kinder wussten wir bereits: &lt;em&gt;„Doof bleibt doof; da helfen keine Pillen!“&lt;/em&gt; Etwas vornehmer formulierten unsere Großmütter: &lt;em&gt;„Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen!“&lt;/em&gt; Wie wahr!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Jetzt endlich wissen wir auch, warum das so ist. In einer umfangreichen Studie haben die amerikanischen Psychologen Justin Kruger und David Dunning herausgefunden, dass die Dummen nicht nur dumme Dinge anstellen. Nein, sie sind auch zu dumm, um ihre eigene&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Blödheit zu erkennen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Noch schlimmer: Die Dummen halten sich sogar für besonders schlau, wenn sie sich im Vergleich zu anderen einschätzen sollen. &lt;em&gt;„Inkompetente realisieren nicht nur nicht, wie schlecht sie sind. Sie erkennen auch nicht, wie gut andere sind“&lt;/em&gt;, erklären die Forscher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Aha, da wird einem natürlich so manches klar! So wird verständlich, warum sich gerade völlig inkompetente Politiker auch angesichts ihrer permanenten Fehlleistungen noch mutig vor die Kamera wagen und dreist über ihre &lt;em&gt;„Erfolge“&lt;/em&gt; schwafeln. Klarer Fall, was für Leute sich da in der Hauptstadt tummeln. Plötzlich macht Berlin irgendwie Sinn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Ob nun Autofahrer, die völlig belehrungsresistent sind (&lt;em&gt;„Ich fahre spitze, nur alle anderen fahren leider schlecht“&lt;/em&gt;), die Manager so mancher Konzerne, die sich geradezu begeistert immer neue massive Probleme aufhalsen (...und wer hätte dabei nicht die Elite unserer Bank-Manager vor Augen?) oder auch die Deutschland-sucht-den-Superdeppen-Kandidaten sowie den Millionen von Zuschauern dieses unsäglichen Schwachsinns: Man muss ihnen allen wohl zugute halten, dass sie einfach gar nicht wissen können, wie schlimm es wirklich um sie steht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;Das Ausmaß der grandiosen Selbstüberschätzung dieser ganzen Clowns ist jedoch erschreckend: Weil sich die Dummen für so begabt, klug und unersetzbar halten, streben viele von ihnen nach Führungspositionen in Politik und Wirtschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Das Grauenhafte daran ist, dass sie dort häufig genug auf ihresgleichen treffen (oder kennen Sie einen intelligenten Politiker?) und somit begeistert in den Idiotenclub der oberen Zehntausend aufgenommen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Die Dummen sind an der Macht und es gibt keine Möglichkeit, sie zu stoppen. Denn sie wissen ja nicht, was sie tun...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;So einleuchtend diese Studie ist, so ernüchternd ist sie eben auch. Denn jetzt haben wir es schwarz auf weiß, dass man gegen Dummheit nichts, aber auch wirklich gar nichts ausrichten kann. Die Dummen freuen sich also weiterhin Ihres Daseins (die Fachzeitschrift PSYCHOLOGIE HEUTE spricht insofern ganz richtig vom &lt;em&gt;„Glück der Inkompetenz“&lt;/em&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Und was machen wir? Es gibt keine Chance, wir müssen es wohl als unumstößliche Wahrheit hinnehmen, dass es überhaupt nichts bringt, den Dummen mehr oder weniger sanft darauf hinzuweisen, dass sie dumm sind! &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;Es bleibt uns also nur die traurige Erkenntnis: Die Dummen wissen nicht, dass sie dumm sind. Denn dafür sind sie eben einfach zu dumm...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(C) 2008 &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/76786134233494372-1235968155962474077?l=k-ein-kommentar.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default/1235968155962474077'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default/1235968155962474077'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://k-ein-kommentar.blogspot.com/2008/10/einfach-zu-dumm.html' title='Einfach zu dumm...'/><author><name>(K)ein Kommentar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12266211100817357333</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='11941825027181681978'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-76786134233494372.post-1930607624365934332</id><published>2008-08-10T15:15:00.003+02:00</published><updated>2008-08-10T15:36:52.538+02:00</updated><title type='text'>Urlaub! Die Wahrheit...</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;Es ist doch komisch: Wer auch immer dieser Tage gerade aus dem Urlaub zurückkommt, weiß stets nur Gutes zu erzählen. Das Hotel? &lt;em&gt;„Ein Traum!“&lt;/em&gt; Das Essen? &lt;em&gt;„Ein Gedicht!“&lt;/em&gt; Und das Meer? &lt;em&gt;„Kristallklar und so herrlich weißer Strand!“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das gibt einem doch zu denken, oder? Gerade wenn solche Lobeshymnen von muffigen Kollegen, oberätzenden Nachbarn oder gar der dauermäkelnden Schwiegermutter kommen. Es ist an der Zeit, solchen Aussagen auf den Grund zu gehen. Mit Hilfe mehrerer Meter psychologischer Fachliteratur glaube ich, nunmehr ein Art &lt;strong&gt;„Übersetzung für Urlaubserinnerungen“&lt;/strong&gt; erarbeitet zu haben. Hier ein Beispiel:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Nach einem sehr entspannten Flug kamen wir fast pünktlich an unserem Urlaubsziel an!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Jaaaaa, die Stewardessen waren sehr entspannt. Wir hatten echte Mühe bei diesen arroganten und langsamen Tanten etwas zu trinken zu bekommen. Wir selbst waren nicht ganz so entspannt, da sich unsere Plätze strategisch ungünstig genau vor einem feiernden Kegelklub und hinter einer Familie mit absolut grässlichen Gören befanden.&lt;br /&gt;Und „fast pünktlich“ ist natürlich ein etwas dehnbarer Begriff. Um es kurz zu machen, wir hatten drei Stunden Verspätung!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der Transfer zum Hotel ging zum Glück ganz schnell!&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;„Schnell“ bezieht sich dabei nicht so sehr auf die Dauer der Fahrt (es waren fast zwei Stunden), sondern mehr auf das Tempo. Pedro, unser Busfahrer, war einer von jenen Kerlen, die ihre Sonnenbrillen auch nachts tragen, vermutlich in der irrigen Annnahme, sie seien südamerikanische Despoten. Pedro jedenfalls fuhr wie einer!&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wir trauten unseren Augen kaum, als wir am Hotel ankamen. Es war noch viel, viel schöner, als im Prospekt!&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;Sagen wir mal: Es war anders. Was im Prospekt wie eine imposante subtropische Gartenanlage aussah, war in Wirklichkeit ein dürftig gewässerter Grünstreifen.&lt;br /&gt;Auch die Fassade, die auf dem Katalog-Foto irgendwie warm und nach Art Deco aussah, entpuppte sich in Realität als Architektur im Stile ostdeutscher Plattenbauten.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mit dem sympathischen Portier haben wir erst mal ein kleines Schwätzchen gehalten...&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;Dieser blöde Sack behauptete eine halbe Stunde lang, er hätte keine Reservierung auf unseren Namen.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;...und auf unserem Zimmer wartete bereits eine kleine Überraschung!&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;Überrascht waren eher die beiden, die wir bei etwas offensichtlich sehr Intimen gestört hatten. Dieser Idiot von Portier hatte uns einen falschen Schlüssel gegeben!&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ach, und dieses herrliche Buffet! Was die sich alles haben einfallen lassen!&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;In der Tat! Ungefähr drei Salate, eine Flüssigkeit, die angeblich Suppe sein sollte, je zwei warme und kalte Vorspeisen sowie zwei Hauptgerichte haben sie sich einfallen lassen! Allerdings nur einmal, denn es gab jeden Tag den gleichen Mist...&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Vor dem Frühstück sind wir erst mal an den Pool gegangen...&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;Wegen der Handtücher! Bei dem Gedränge hätten wir später mit Sicherheit keine Liege mehr abbekommen.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;...und nach dem Frühstück haben wir ausgiebig geshoppt.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Wer braucht eigentlich kleine Holzfiguren, aus denen auf Knopfdruck einen vergleichsweise riesiger knallroter Holzpenis heraus springt? Wer kauft sich T-Shirts mit der Aufschrift „Dieser Bauch wurde von Bier geformt“ oder -etwas derber- mit dem offensichtlichen Urlaubsmotto „Ficken!“ Wir nicht!&lt;br /&gt;Das Shopping am Urlaubsort dauerte deshalb nur knappe zwanzig Minuten - danach waren wir durch mit diesen schwachsinnigen Souvenirläden!&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der Ausflug in die Berge war einfach himmlisch. Die Reiseleiterin hat viele interessante Stopps mit uns gemacht, wo wir Gelegenheit hatten, Einheimische kennen zu lernen.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;Sie hat überall dort angehalten, wo Touristen Geld ausgeben können und sie eine fette Provision einstreicht.&lt;br /&gt;Wir waren in einer Holzschnitzerei, wo es unter anderem jene kleinen Figuren zu bestaunen gab, bei denen auf Knopfdruck.. Ach, lassen wir das! Dann waren wir zur Weinprobe. Wir durften alle aus einem Becher einen winzigen Schluck Wein probieren, dann führte uns die Reiseleiterin schnell zum Verkaufstresen. Ich glaube, sie war uns ein bisschen böse, weil wir nichts gekauft haben, aber wir trinken nun mal lieber Wein als Essig.&lt;br /&gt;Wir besuchten noch einen Souvenirshop, einen Gewürzhändler und eine Stickerei. Für die Berge war dann irgendwie keine Zeit mehr.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Zeit ging so schnell vorbei...&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;An manchen Tagen war es so deprimierend langweilig, dass ich sogar die BILD-Zeitung zweimal gelesen habe.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Auf dem Weg zum Flughafen trafen wir noch Bekannte.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Ah, hola Pedro!&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wir wollten gar nicht wieder nach Hause!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Endlich zurück aus diesem Drecksloch!&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;(C) 2008 (K)ein Kommentar&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/76786134233494372-1930607624365934332?l=k-ein-kommentar.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default/1930607624365934332'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default/1930607624365934332'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://k-ein-kommentar.blogspot.com/2008/08/urlaub-die-wahrheit.html' title='Urlaub! Die Wahrheit...'/><author><name>(K)ein Kommentar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12266211100817357333</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='11941825027181681978'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-76786134233494372.post-383546354848195192</id><published>2008-08-04T13:57:00.002+02:00</published><updated>2008-08-04T14:00:56.374+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frauen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Prostitution'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Männer'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sex'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schweine'/><title type='text'>Berufsverkehr</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Vor einigen Jahren plärrte es aus jedem Radio: &lt;em&gt;„Männer sind Schweine!“&lt;/em&gt; Und wenn man(n) seiner Partnerin erklären wollte, dass diese Aussage sicher für die meisten Männer gelten würde, aber keinesfalls natürlich für einen selbst, da wurde man auch schon von den nächsten Zeilen des Songs überrumpelt: &lt;em&gt;„Ausnahmen gibt’s leider keine!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;Fast sieht es so aus, als ob der Text dieses Liedes wohl doch hundertprozentig ins Schwarze trifft. Ich bin dieser Tage über eine Zeitungsnotiz gestolpert, bei der es um Prostitution in Hamburg ging.&lt;br /&gt;Irgendwo in der Meldung stand beiläufig, dass &lt;em&gt;„die Polizei davon ausgeht, dass es in Hamburg etwa fünftausend Prostituierte gibt.“&lt;/em&gt; Hoppla, allein diese Zahl ist beeindruckend genug! Und einige Zeilen später hieß es dann in besagtem Artikel, &lt;em&gt;„dass jede Prostituierte pro Tag zwischen fünf und zehn Freier bedient.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Obwohl sich meine mathematischen Kenntnisse doch in recht engen Grenzen halten, konnte sogar ich ausrechnen, dass man bei fünftausend Prostituierten und täglich zehn Freiern auf sage und schreibe 50.000 bezahlte Liebesstunden kommt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pro Tag, wohlgemerkt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbst wenn man -um der Ehre der Hamburger Männer willen- nur die niedrigere Zahl von fünf Freiern pro Prostituierte zugrunde legt, ergibt sich auch dann immer noch die unglaubliche Zahl von 25.000 professionellen Schäferstündchen. In einer Woche multiplizieren sich daraus dann 175.000 Männer-Besuche im horizontalen Gewerbe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich traute mich kaum noch, weiter zu rechnen, aber meine Neugier hat dann doch gesiegt. Auf den Monat hochgerechnet ergibt sich dann die astronomisch hohe Zahl von 700.000 gekauften Sexabenteuern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist es ein Zufall, dass auch die Anzahl der erwachsenen Männer in Hamburg bei etwa 700.000 liegt?&lt;br /&gt;Denn man kann wohl getrost davon ausgehen, dass nicht jeden Tag die gleichen 25.000 Kerle in die Bordelle, Eros-Center oder Modellwohnungen gehen, schließlich kostet das Vergnügen jedes mal &lt;em&gt;„zwischen fünfzig und dreihundert Euro“&lt;/em&gt;, wie dem Artikel zu entnehmen war. (Woher sollte ich sonst auch solche Preise wissen?)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tja liebe Leserin, wenn wir nun einmal annehmen, dass sich der durchschnittliche Rotlichtkunde zwei Mal pro Monat verwöhnen lässt (...und Ihnen sagt er, sie sollen mit dem Haushaltsgeld sparen. Jetzt wissen Sie wenigstens warum!), dann bleiben aber leider immer noch 350.000 Männer als Prostituierten-Kunden übrig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seien wir also noch mal großzügig und unterstellen, dass die Hälfte dieser Typen von außerhalb kommt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das würde dann bedeuten, dass sich jeder vierte Hamburger Mann regelmäßig außereheliche bezahlte Befriedigung verschafft! Von den Männern, die eine „normale“ (also unbezahlte) Geliebte haben, mal ganz zu schweigen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da kriegen häufig mit zerknirschtem Gesichtsausdruck vorgetragene Aussagen wie &lt;em&gt;„Schon wieder so ein langweiliges Geschäftsessen“&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;„Ich muss die ganze Woche Überstunden machen“&lt;/em&gt; oder auch &lt;em&gt;„Ich war noch beim Sport“&lt;/em&gt; eine völlig neue Bedeutung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wie gesagt: Wir haben die niedrigere Zahl von nur fünf und nicht zehn Freiern pro Prostituierter und Tag zugrunde gelegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alice Schwarzer war sich schon immer ganz sicher. Viele Frauen hatten zumindest so eine dunkle Ahnung. Jetzt, liebe Leserin, wissen wir, es ist tatsächlich wahr: &lt;em&gt;„Männer sind Schweine / Ausnahmen gibt’s leider (fast) keine!“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ein derart hoher Prozentsatz unserer Mitmänner untreu ist, dann fragt man sich wirklich, wie einer der wenigen ehrlichen Männer seiner Frau klarmachen kann, dass er tatsächlich Überstunden machen muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht liegt die Lösung ja im Internet. Eine Webcam im Büro, und schon kann die Frau sehen, dass ihr Mann tatsächlich nur Zahlenkolonnen addiert!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und schon kann sie sich weiter mit ihrem Nachbarn vergnügen, der in seinem Wesen eher dem „Schweine“-Klischee des Mannes entspricht, als der eigene Gatte....&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:78%;"&gt;(C) 2008 (K)ein Kommentar&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/76786134233494372-383546354848195192?l=k-ein-kommentar.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default/383546354848195192'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default/383546354848195192'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://k-ein-kommentar.blogspot.com/2008/08/berufsverkehr.html' title='Berufsverkehr'/><author><name>(K)ein Kommentar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12266211100817357333</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='11941825027181681978'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-76786134233494372.post-5641351501332695470</id><published>2008-07-29T21:54:00.010+02:00</published><updated>2008-07-30T12:06:32.016+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Verspätungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Deutsche Bahn'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Verkehrschaos'/><title type='text'>Zurückgeblieben bitte!</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ein lieber Kollege wies mich kürzlich darauf hin, dass (K)EIN KOMMENTAR in diesem Jahr tatsächlich zehn Jahre alt (jung?) wird. Beim Stöbern in alten Geschichten fiel mir ein Kommentar über eine meiner absoluten Lieblingsfirmen, der DEUTSCHEN BAHN, in die Hände. Und siehe da: Auch nach einem Jahrzehnt ist erschreckenderweise &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;noch (fast) alles wie früher. Aktualisierungen aus dem Jahr 2008 sind rot markiert:-) Aber lesen Sie selbst:&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Das Werbeplakat verspricht mutig: „DIE BAHN KOMMT!“ &lt;span style="color:#cc0000;"&gt;(Diesen Werbeslogan gibt es schon lange nicht mehr. Aber der damit ausgedrückte Optimismus ist auch heute noch rührend!&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;)&lt;/span&gt; Die Wartenden auf dem zugigen Hauptbahnhof beruhigt das nur bedingt: &lt;em&gt;„Wann kommt Sie denn nun, die Bahn?&lt;/em&gt;“ will eine ältere Dame vom Schaffner wissen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Seine Empfehlung: „&lt;em&gt;Da müssen Sie auf die Durchsagen achten! Uns sagt hier keiner was.“&lt;/em&gt; Angesichts der zahlreichen Bahnunfälle beruhigen solche Aussagen insbesondere ängstliche Gemüter nicht wirklich. Wenn der Mann, der den Zug abfertigen soll, schon nicht weiß, ob und wann der Zug eintrifft, wirft das kein gutes Bild auf die Kommunikations-Standards der Bahn. &lt;span style="color:#cc0000;"&gt;(...das ist leider immer noch so!)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;So geht das nun schon seit Jahren. Werbestrategen des ehemaligen Staatsunternehmens versprechen uns immer wieder: &lt;em&gt;„Ab sofort wird alles viel, viel besser!“&lt;/em&gt; Man würde es sich ja wünschen, aber dieser Wunsch bleibt wohl leider unerfüllt. Es sind ja häufig nur Kleinigkeiten, die sogar so ein träges Unternehmen wie die Bahn ändern könnte, wenn sie es denn nur wollte.&lt;br /&gt;Zum Beispiel diese absolut unlogische Wagennummerierung: Anstatt den Zug von Wagen 1 bis 10 durchzunummerieren, stehen ratlose Reisende vorm Wagenstand-Anzeiger und quälen sich mit einer Zugfolge herum, die mit Wagen 256 beginnt! &lt;span style="color:#cc0000;"&gt;(Das kann einem wirklich niemand logisch erklären! Und doch hält die Bahn bei den ICs und ECs an diesem absurden System fest. Aber immerhin: Die ICEs sind inzwischen ab und zu von 1-10 nummeriert!)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;„Warum so kompliziert?“&lt;/em&gt; Man möchte es am liebsten laut heraus schreien. Vermutlich hat das System für irgendeinen vertrockneten, zwangsprivatisierten Bundesbahn-Beamten sogar einen Sinn. Dass Reisende sich mit diesem Unfug herumärgern müssen, ist ihm völlig egal. Das absolute Chaos bricht häufig dann aus, wenn der Zug gerade einfährt. Die Dame am Mikro erklärt im zackigen Kasernenhof-Ton: &lt;em&gt;„Bitte beachten Sie, dass sich die Wagenreihung geändert hat. Der Zug wurde in der umgekehrten Reihenfolge zusammengesetzt!“&lt;/em&gt; Das sagt sie nicht etwa einige Minuten, bevor der Zug kommt. Nein, sie macht es spannend bis zur letzten Sekunde! In dem Moment, in dem der Zug einrollt, und die meisten Reisenden in etwa da stehen, wo sie den Halt ihres Waggons vermuten, da erst entschließt sie sich zur Durchsage! Das Chaos von Reisenden, die alle gleichzeitig an das jeweilig entgegengesetzte Ende des Bahnsteigs hechten, muss dieser mit Sicherheit arg sadistisch veranlagten Person eine wahre Wonne sein! &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#cc0000;"&gt;(Genau! So war es, so ist es... und ich fürchte, so bleibt es auch!)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Genauso perfide ist die Nummerierung der Sitze. Nur Ex-Beamte können vermutlich nachvollziehen, warum sich Sitz 33 nicht neben Sitz 32 befindet, sondern irgendwo anders im Waggon! Im Großraumwagen befindet sich neben Sitz 32 seltsamerweise Platz 38, auf der anderen Seite des Ganges liegen die Plätze 34 und 36.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ausnahmslos bei jeder Bahnfahrt irrt mindestens eine (vorzugsweise ältere, weibliche) Person umher und sucht verzweifelt ihren Platz. &lt;em&gt;„Wenn da Nummer 55 ist, dann muss doch hier auch 56 sein?!“&lt;/em&gt; Irrtum, weit gefehlt, da hat sich die Bahn schon etwas einfallen lassen, damit gehässige Mitreisende auch ihren Spaß haben.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wären die Bahn-Manager nicht ganz so betriebsblind, könnten sie sich ja die recht simple Methodik der Platzkennzeichnung aus den Flugzeugen zu eigen machen (z.B. Reihe 3, Platz A bis D). Aber nein, die Bahn setzt auf ein System, dessen Logik sich selbst den klügsten Köpfen unseres Jahrhunderts verschließen dürfte. &lt;span style="color:#cc0000;"&gt;(...und das wird konsequent selbst in den Zügen der neuesten ICE-Generation auch nicht geändert!)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Hat erstmal jeder seinen Waggon und seinen Platz gefunden, wird es drollig: &lt;em&gt;„Guten Tag, hier spricht der Zugchef!“&lt;/em&gt; Es folgt eine humoristische Ansage, in der uns der Möchtegern-Flugbegleiter erklärt, was es alles nicht gibt: &lt;em&gt;„Bitte beachten Sie, dass wir heute leider kein Kartentelefon an Bord haben!“&lt;/em&gt; &lt;span style="color:#cc0000;"&gt;(Wie sich die Welt in zehn Jahren verändert hat: Ein Kartentelefon! Hoppla! Das braucht man im Handyzeitalter nun wirklich nicht mehr...)&lt;/span&gt; Ganz mutige Zugchefs radebrechen die Ansage dann auch noch mal in Vorschul-Englisch herunter. &lt;span style="color:#cc0000;"&gt;(Das tun sie heute alle! Macht die Sache aber nicht besser!)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Kurze Zeit später schon, da schwärmt der Zugchef mit seinen Hilfskräften aus, um die Fahrkarten zu kontrollieren. Das ist wieder so ein Moment, in dem es richtig spannend wird. Daumendicke Ticket-Taschen kommen zum Vorschein, denn die Bahn geht auch bei den Fahrscheinen einen eigenen, höchst komplizierten Weg.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Anstatt im High-Tech-Zeitalter alle Informationen auf eine Karte zu drucken, gibt die Bahn ihre diversen Fahr-, Zuschlags-, Reservierungs- oder Übergangskarten lieber stoßweise ab! Wie viele unschuldige Bäume mussten wohl schon für dieses völlig absurde System den Heldentod sterben? &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#cc0000;"&gt;(Inzwischen sterben sie immerhin FSC-zertifiziert &lt;em&gt;"aus vorbildlich bewirtschafteten Wäldern und anderen kontrollierten Herkünften"&lt;/em&gt;, wie ein Blick auf die Rückseite der heutigen Fahrscheine verrät. Wow!)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Bis auch der letzte verzweifelte Fahrgast seine erforderlichen Papiere gefunden hat, ist es auch fast schon wieder soweit, dass man die wertvollen Dokumente erneut benötigt. &lt;em&gt;„Ihr Zugteam hat gewechselt, bitte halten Sie die Fahrausweise bereit!“&lt;/em&gt; Warum die Bahn es sich nicht so einfach macht, wie die Kollegen in England, die noch im Bahnhof jeden Abreisenden und jeden Ankommenden kontrollieren, weiß vermutlich nicht mal die Bahn selbst.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ist die deutsche Kontroll-Methode wirklich noch zeitgemäß? Wenn die Bahn schon meint, ein modernes Verkehrsmittel zu sein, muss sie sich auch gefallen lassen, mit solchen verglichen zu werden. Stellen Sie sich einen Linienflug von Hamburg nach Frankfurt vor, in dem sie zweimal ihr Flugticket zeigen müssen, weil die ersten Flugbegleiter zwischendurch abgesprungen sind...&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wenn Sie als Alleinreisender nun während der Fahrt Hunger oder Durst verspüren, haben Sie vermutlich ein Problem! Sollte der Zug wider Erwarten über ein Mitropa-Restaurant verfügen, dann ist es mit Sicherheit weit weg von Ihnen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wollen Sie ihren Mantel, Ihren Koffer und Ihre Aktentasche mit ins Restaurant schleppen? Wenn ja, riskieren Sie zum einen Stress im Restaurant, weil Sie den Kellner in seiner Dienstausübung behindern. Zum anderen ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ihr Platz bis zu Ihrer Rückkehr besetzt!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wenn Sie nun, sozusagen als Platzhalter, Ihren Mantel und den Koffer auf Ihrem Sitz lassen, riskieren Sie nicht nur den Verlust Ihres Sitzplatzes, sondern auch den Verlust Ihres Mantels und Koffers!&lt;br /&gt;Also bleiben Sie sitzen und hoffen auf das kleine Wägelchen, das die Reisenden zu Bordell-Preisen mit miserablem Kaffee, lauwarmen Kaltgetränken und klebrigen Sandwiches versorgt. Ich sage bewusst, Sie hoffen darauf, denn ob besagter Wagen eingesetzt wird, oder nicht &lt;em&gt;„obliegt allein der Mitropa“&lt;/em&gt;, erklärt der Zugchef auf Anfrage. &lt;em&gt;„Mal ist so ein Wagen im Zug, mal auch wieder nicht!“&lt;/em&gt; &lt;span style="color:#cc0000;"&gt;(Im IC und EC ist er im Jahre 2008 nun nie mehr an Bord. Im ICE dagegen schon... Der Name Mitropa ist allerdings verdientermaßen Geschichte.)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wenn der Wagen nun an Bord ist, und dann auch noch vor Erreichen Ihres Zielbahnhofes an ihrem Platz vorbeikommt, heißt es: Sie haben die Qual der Wahl, denn im Sortiment befindet sich nichts, aber auch wirklich nichts, was schmecken könnte. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ein besonderes Ekelerlebnis ist der sogenannte Kaffee, dessen Zubereitungsmethode schon recht unorthodox anmutet: Ein Tütchen Instantkaffee (Warenwert max. 11 Pfennig) wird mit lauwarmen Wasser aus einer schmutzigen, verbeulten Kanne in einen dünnwandigen Becher gefüllt. Angesichts des geringen Warenwertes des Kaffees, muss dieser Vorgang unglaublich kostenintensiv sein, denn der Wagenschieber will satte fünf Mark und vierzig von Ihnen! Für dieses miese Gebräu! &lt;span style="color:#cc0000;"&gt;(Ich staune! Vermutlich das einzige inflationsfreie Produkt in Deutschland, denn dieser Kaffee kostet heute € 2,70. Offenbar hat sich angesichts der unterirdischen Qualität ihrer Heißgetränke nicht einmal die -sonst bei Preiserhöhungen ja nicht gerade zimperliche- Bahn getraut, die Preise zu erhöhen. Ein winziger Lichtblick?)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Selbst wenn Sie Ihren Kaffee schwarz trinken, können Sie es leider nicht vermeiden, dass sie die trübe Brühe in Ihren Becher nun mit einem Holzstäbchen umrühren sollten, denn schließlich müssen die Instantkrümel ja irgendwie in dem handwarmen Wasser aufgelöst werden. Es ist ein absolutes Phänomen, dass dieser unscheinbare kleine Holzstab binnen Sekunden mehr Aroma entwickelt als der Kaffee.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Gemeinsam mit den Pappbecher-Ausdünstungen ergibt sich eine Melange, von der auch der kühnste Kaffeeröster nicht zu träumen gewagt hätte. Obwohl man sich angesichts der vielen aromatisierten Kaffees heutzutage nicht sicher sein kann, dass nicht irgendein durchgeknallter Marketingboss einer Kaffeefirma auf die wahnsinnige Idee kommt, einen Barrique-Kaffee anzubieten... &lt;span style="color:#cc0000;"&gt;(Den gibt es meines Wissens auch heute noch nicht, dafür mindestens ebenso so sinnfreie Kreationen wie "Granatapfel Mango Cappuccino" Braucht auch kein Mensch...)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Aber zurück zum Thema: So weit also eine durchschnittliche Bahnfahrt, wenn Sie Glück gehabt haben! Wenn Sie dagegen Pech haben, herrscht im Zug das absolute Chaos, wofür es vielerlei Gründe gibt:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Die Wagenummer, in der Sie Ihre Reservierung haben ist &lt;em&gt;„heute leider nicht vorhanden“&lt;/em&gt;. Viel Spaß bei der Suche nach einem neuen Sitzplatz! Hören Sie nicht auf den Zugchef, der Ihnen sagt: &lt;em&gt;„Vorne ist, glaube ich, noch Platz!“&lt;/em&gt; So ein Quatsch! Hier der Profi-Tipp: Wenn Sie nicht allzu weit fahren, gehen Sie ins Restaurant (falls vorhanden) und trinken Sie eine Cola. Das ist preiswerter, als der sogenannte „Übergang“ in die erste Klasse, wo sich möglicherweise noch Sitzplätze befinden.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Sie haben in einem Großraumwagen reserviert, aber der Chef-Rangierer hat leider einen Abteilwagen eingesetzt. Auch hier ein Profi-Tipp: Ihre Platzreservierung gilt weiter. Sie dürfen sich allerdings nicht danach richten, welche Platznummern an den Sitzen stehen, sondern müssen sich nach den letzten zwei Ziffern der kleinen Reservierungsschildchen orientieren. Mit diesem Wissen lehnen Sie sich beruhigt zurück, und genießen das Chaos um Sie herum! Für zusätzliche Verwirrung sorgt außerdem der Umstand, dass sich jetzt leider alle Nichtraucherreservierungen im Raucherbereich befinden. &lt;span style="color:#cc0000;"&gt;(Ach ja, der Raucherbereich... Lange war die Bahn das letzte öffentliche Verehrsmittel, in dem dunkle Rauchschaden den Weg ins Bord-Bistro vernebelten. Hätte die Politik nicht eingegrifen, wäre dieser Zustand mit Scherheit bis in alle Ewgkeit nicht verändert worden.)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Auch ein Klassiker der Bahn: Statt eines halbwegs komfortablen ICE‘s zockelt ein maroder Reichsbahn-Zug mit DDR-Aroma in den Bahnsteig. Nicht irritieren lassen: Wenn auf der Anzeigetafel immer noch ICE steht, dann ist es ihr Zug. Da hilft nur eines: Nase zu und durch! Manche Schaffner drücken in so einem Fall ein Auge zu, und kassieren keinen ICE-Zuschlag. &lt;span style="color:#cc0000;"&gt;(Letzte Woche im Berliner Hauptbahnhof gerade wieder erlebt! Aber außen hübsch weiß lackiert. Berechtigter Kommentar einer amerikanischen Touristin: &lt;em&gt;"What the hell is THAT?"&lt;/em&gt;)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ihr Zug wird (wahlweise wegen technischer Problemen, einer Betriebsstörung oder einfach nur so) über eine andere Strecke umgeleitet, weshalb sich die Fahrtzeit locker verdoppelt. So etwas erfahren Sie nie auf dem Bahnsteig, sondern immer erst, wenn der Zug schon in Bewegung ist. Sonst hätten Sie ja den nächsten Zug nehmen können, der auf jeden Fall vor Ihnen sein Ziel erreichen wird! &lt;span style="color:#cc0000;"&gt;(In den letzten vier Wochen war ich zehnmal mit der Bahn unterwegs. Nicht ein einziger Zug war pünktlich!!! Mit Verspätungen zwischen 15 bis 90 Minuten zockelten wir ans Ziel. Hauptursache waren angeblich Baustellen, daneben gab es aber auch so bizarre Gründe wie Böschungsbrand, defekte Weichen, Personenschaden, nicht schließende ICE-Türen und ein &lt;em&gt;"vor uns stehender brennender Triebwagen"&lt;/em&gt;!)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Die ersten drei Gründe treten vorzugsweise zum Ferienbeginn oder an Wochenenden auf! Der vierte Grund tritt grundsätzlich dann auf, wenn Sie es eilig haben! Ergänzt werden diese Zustände von dreckigen Bahnhöfen, zugigen Bahnsteigen, muffeligen Schalterbeamten, und so weiter, und so weiter!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Okay, okay! Ich weiß natürlich auch, dass der Leipziger Bahnhof ganz schick ist, und in der so genannten „DB-Lounge“ in Frankfurt war ich ebenfalls schon. Aber das sind eben nur die berühmten Tropfen auf den heißen Stein. &lt;span style="color:#cc0000;"&gt;(Gibt es die DB-Lounges eigentlich noch? Das war vor zehn Jahren der Versuch, Bahncard-Inhabern eine Art VIP-Status vorzuspielen.)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Glaubt man Zeitungsberichten, rätseln Bahnmanager, warum immer mehr Passagiere einfach frech ins Flugzeug oder Auto steigen, anstatt doch bitte sehr den phantastischen Service der ach so modernen DB zu genießen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sagen wir es mal so: Das Flugzeug ist meistens billiger und das Auto -trotz Stau- meistens schneller. &lt;span style="color:#cc0000;"&gt;(Fairerweise muss man zugeben, dass sich die Fahrt in der Bahn angesichts der astronomischen Spritpreise mittlerweile beinahe schon wieder lohnt.)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An dieser Stelle ein Hinweis an den Bahn-Vorstand: Verzichten Sie mal für eine Woche auf Ihren Dienstwagen und fahren Sie einfach mal Bahn! Keine Angst, so schlimm ist es nun auch wieder nicht; Sie schaffen das schon! Allerdings sollten Sie Ihrer Sekretärin sagen, dass Sie Ihnen etwas weniger Termine für diese Woche macht. Wenn sie zehn Prozent Ihres sonst üblichen Tagespensums kalkuliert, sollte nicht allzu viel schief gehen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Und wenn sie durchgefroren auf dem Bahnsteig stehen, vertrauen Sie einfach Ihrem eigenen &lt;span style="color:#cc0000;"&gt;(ehemaligen)&lt;/span&gt; Werbeslogan: &lt;em&gt;„Die Bahn kommt!“&lt;/em&gt; Früher oder später bestimmt! Nun ja, höchstwahrscheinlich eher später…&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#cc0000;"&gt;Liest man diese Geschichte, könnte man den Eindruck bekommen, es habe sich in der letzten zehn Jahren fast nichts verändert. Das ist gegenüber der Bahn natürlich nicht ganz fair. &lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#cc0000;"&gt;Ein ganz klein wenig hat sich schon getan: So hat die Bahn das Internet entdeckt und inzwischen kann man dort sogar online buchen! Natürlich geht so etwas bei der DB nicht ganz so einfach wie bei einer Flugbuchung. Denn das Online-Ticket ist kurioserweise nur gültig, wenn man sich im Zug mit einer bei der Buchung bereits hinterlegten Kreditkarte identifizieren kann. Warum? Weiß keiner! Zumindest keiner der Zugbegleiter, die ich dazu befragt habe...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#cc0000;"&gt;Schick ist es auch, im Internet eine Platzreservierung zu buchen. Die ansonsten übliche Reihenfolge von Produktauswahl-Warenkorb-Kasse stellt die Bahn genauso selbstverständlich auf den Kopf, wie die eingangs erwähnte Wagenreihung ihrer Züge. Immerhin darf man sich zunächst einen Zug aussuchen, seine Präferenzen (Großraum, Abteil, Fenster, Gang, Tisch, usw.) aussuchen. Dann aber wird man gezwungen seine komplette Anschrift (für eine Platzreservierung!!!) und die Kreditkartenangaben einzugeben. Erst nachdem man alle diese Aufgaben zur Zufriedenheit der Bahn-Bürokratie erledigt hat, sucht das System nach einer Reservierungsmöglichkeit. Gerade jetzt in der Ferienzeit passiert es dann nicht selten, dass auf dem Bildschirm der hämische Hinweis erscheint, dass &lt;em&gt;"im gewünschten Zug eine Reservierung leider nicht möglich"&lt;/em&gt; sei.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#cc0000;"&gt;Man sieht also: Es geht vorran bei der Bahn! Anstatt sich auf bewährten Methoden zur Verärgerung der Kunden auszuruhen, erfindet die DB doch tatsächlich unermüdlich immer wieder neue! Ich bin ehrlich gespannt, was in den nächsten zehn Jahren noch so alles dazu kommt...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;(C) 1998/2008 (K)ein Kommentar&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/76786134233494372-5641351501332695470?l=k-ein-kommentar.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default/5641351501332695470'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default/5641351501332695470'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://k-ein-kommentar.blogspot.com/2008/07/zurckgeblieben-bitte.html' title='Zurückgeblieben bitte!'/><author><name>(K)ein Kommentar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12266211100817357333</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='11941825027181681978'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-76786134233494372.post-8341295005336370718</id><published>2008-07-27T18:41:00.005+02:00</published><updated>2008-07-27T18:51:43.235+02:00</updated><title type='text'>Immer wieder die Anderen...</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Wo kommen die bloß schon wieder alle her? Es ist Montag morgen und ich muss zur Arbeit! Da sitzt man im Auto, ohnehin schon leicht angenervt (schließlich ist Montag!), und dann das: Die Autobahn gleicht mal wieder einem Parkplatz!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;Wie kann das bloß angehen, dass diese ganzen Trottel immer alle zur gleichen Zeit losfahren? Es ist zum Verrücktwerden! Ökologisch sinnvoller wäre es sowieso, wenn mehr Leute auf die Bahn umsteigen würden. Außerdem kann man in der Bahn die Zeit zum Lesen nutzen oder man lernt mit etwas Glück sogar seine/n Traumpartner/in kennen! Auf jeden Fall sollten sich die anderen bitteschön mal etwas mehr Gedanken machen, dann wären die Straßen auch nicht immer so verstopft!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freitagnachmittag ist es das gleiche Spiel: Während ich eigentlich schon gemütlich im Garten meinen ersten Wochenend-Vino genießen wollte, muss ich mich hier über die völlig verstopfte Autobahn quälen. Und das nur, weil natürlich alle wieder freitags so schnell wie möglich auf der Straße sein wollen! Wo wollen die eigentlich alle hin? Etwa auch raus aufs Land, so wie ich?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder wie gerade jetzt - zum Ferienbeginn! Wie auf Kommando sind auf einmal alle Hauptausfallstraßen, Autobahnen, Bundesstraßen, Radwege, Bahnhöfe, Flughäfen, Fährhäfen, usw. hoffnungslos von Leuten überfüllt, die nun alle unbedingt genau heute, am ersten Ferientag, verreisen müssen. Da stehe ich nun mit meinen Koffern und ärgere mich maßlos über diese Menschen, die einfach nicht vernünftig sein können! Etwas Rücksicht sollte man doch wohl schon erwarten können!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was denken sich diese Leute eigentlich, die immer und überall andere behindern und blockieren? Ob im morgendlichen Straßenverkehr, zum Ferienbeginn oder auch samstags, beim Einkaufen! Da will man in aller Ruhe seine Lebensmittel und anderes nützliches Allerlei besorgen, und was passiert? Die Stadt ist mal wieder komplett überfüllt mit Menschen, denen nichts Besseres einfällt, als genau jetzt die Geschäfte zu blockieren!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, wissen die denn nicht, dass es samstags ohnehin schon voll ist? Ist es wirklich nötig, dass die hier die gesamte City bevölkern? Dieser Egoismus mancher Leute ist schier unglaublich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist wirklich zum Verrücktwerden! Aber neulich habe ich im Stau auf einer sogenannten Schnellstraße (ja, welch ein Hohn...) ein Transparent gesehen, das fand ich richtig klasse! Da protestierten einige Anwohner gegen die zunehmende Verkehrsdichte!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Völlig zu Recht, denn die meisten Hauptstraßen sind nicht nur kurz vorm kollabieren, der Verkehrskollaps ist schon lange da, weil ja Krethi und Plethi meint, jeden Weg mit dem Auto machen zu müssen! (Oder besser noch mit zwei Autos!)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Transparent stand: &lt;em&gt;&lt;strong&gt;„Sie stehen nicht im Stau, Sie sind der Stau!“&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; Super! Stimmt hundertprozentig, das ist genau meine Meinung!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hoffentlich haben die anderen Fahrer das Schild nicht nur gelesen, sondern auch verstanden. &lt;strong&gt;Dann &lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;hätte ich endlich wieder freie Fahrt!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;(C)2008 (K)ein Kommentar&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/76786134233494372-8341295005336370718?l=k-ein-kommentar.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default/8341295005336370718'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default/8341295005336370718'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://k-ein-kommentar.blogspot.com/2008/07/immer-wieder-die-anderen.html' title='Immer wieder die Anderen...'/><author><name>(K)ein Kommentar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12266211100817357333</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='11941825027181681978'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-76786134233494372.post-1975646508352175859</id><published>2008-07-20T08:46:00.003+02:00</published><updated>2008-07-20T09:05:46.963+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Müll'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Grüner Punkt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lammkeule'/><title type='text'>Das Lammkeulen-Drama</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Gestern Abend gab es eine leckere Lammkeule - begleitet von einem mindstens ebenso köstlichen provencalischen Syrah von der "Domaine Mayol". Aber heute... heute habe ich ein Problem!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Denn wo kommt der Knochen einer Lammkeule hin? Meine erste Idee, die Bio-Tonne zur Entsorgung zu nutzen, wird durch den Aufkleber an eben jenem Behältnis in Frage gestellt, der mir erklärt: „In die Bio-Tonne gehören keine Knochen!“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;Da es unwahrscheinlich ist, dass das verspeiste Lamm den „Grünen Punkt“ besaß, gehört der Knochen wohl kaum in den gelben Sack. Wenn ich wenigstens einen Hund hätte, dann könnte der den Knochen irgendwo im Wald vergraben. Aber so bleibt mir vermutlich nur der Restmüll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keine Frage, wir müssen wahnsinnig sein. Wir nehmen uns tatsächlich Unmengen an Zeit, um unseren Abfall pflichtschuldig so zu sortieren, wie es uns von offenbar Umweltbesorgten diktiert wird.&lt;br /&gt;Früher war alles etwas einfacher. Es gab eine Mülltonne, in die alles hineinkam. Nur das Altpapier wurde auch damals schon getrennt gesammelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann wurden Altglascontainer zum Ausdruck eines ganz neuen Umweltbewusstseins populär. Viel genützt hat es der Umwelt nicht, denn beim Recycling von Glas werden gegenüber der Neuherstellung gerade mal lächerliche drei Prozent Energie eingespart.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile blockieren ganze Kolonnen von Müll-LKW’s die Straßen. Da kommt montags das Fahrzeug für die Biotonnen, mittwochs werden morgens Gelbe Säcke abgeholt, nachmittags kommt der für den Restmüll zuständige LKW vorbei. Seltsamerweise scheint die dreifache LKW-Verkehrsbelastung durch die Müllabfuhr kein Thema zu sein, dass Umweltschützer besonders bewegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Emsige Hausfrauen spülen leere Joghurt-Becher und reinigen die geleerte Dose der Pasta-Sauce. Der so gestiegene Wasserverbrauch taucht in der Bilanz der Abfallmanager natürlich ebenfalls nicht auf.&lt;br /&gt;Wenn das Ganze denn wenigstens einen ökologischen Nutzen hätte, könnte man diesen Aufwand ja gerade noch verstehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Traurige Realität ist allerdings, dass viele Dinge, die wir mühsam dem Restmüll vorenthalten, um sie den Jungs vom Dualen System (das sind die mit den gelben Säcken) zum Recycling zu übergeben, auch nicht anders behandelt werden, als der Müll früher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Recycling? Wiederverwertung? Das ist ein Thema, auf das man Vertreter des Dualen Systems lieber nicht ansprechen sollte. Wir zahlen zwar schon beim Einkauf automatisch Gebühren für den Grünen Punkt, aber die Gegenleistung ist mehr als dürftig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn unser Wohlstandsmüll nicht irgendwo im Ausland (Bangladesh ist da recht beliebt) deponiert wird, dann findet das Duale System auch in Deutschland dankbare Abnehmer. Nicht zum Recycling wohlgemerkt, sondern zur sogenannten &lt;em&gt;„thermischen Verwertung“&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einverstanden, &lt;em&gt;„Thermische Verwertung“&lt;/em&gt; klingt zunächst mal recht vernünftig und "Verwertung" ist ja sowieso immer toll. Bedeuten tut es allerdings etwas weniger Schönes, nämlich schlicht und ergreifend „Verbrennung“!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, ganz richtig gelesen! Das Duale System verkauft den Müllverbrennungsanlagen eben jenen Verpackungsmüll, den wir mühsam aussortiert haben, damit er eben gerade nicht in die normale Müllverbrennung wandert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Grund dafür ist ganz simpel: Mit unserem kläglichen Restmüll können die Müllverbrennungsanlagen nämlich leider nicht mehr befeuert werden, weil damit die nötige Betriebs-Temperatur nicht erreicht werden kann! Kein Witz!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das heißt im Klartext: Wir bezahlen unseren sortierten Müll gleich zweimal! Die Müllverbrennungsanlagen kaufen von unserer Müllgebühr dem Dualen System Verpackungs-Müll ab, für den wir dem Dualen System auch schon Geld gezahlt haben, nämlich beim Einkauf der Produkte, deren Verpackung den Grünen Punkt trägt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit nicht genug! Wir haben uns auch noch die Mühe gemacht, die bereits erwähnten Joghurt-Becher und Konservendosen gründlich zu säubern. Das bedeutet dass wir via Wasserrechnung nochmals für diesen Müll-Terror zahlen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wofür das alles?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit der Verpackungsmüll, der ja getrennt abholt wurde, wieder mit dem Restmüll zusammen in die gute alte Müllverbrennung darf. Keine Frage, wir sind wirklich wahnsinnig!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ähnlich pervers ist die Sache mit den Bio-Tonnen.  Allein schon der Gestank, besonders jetzt im Sommer, ist nichts für schwache Nerven. Noch ekelhafter ist es, wenn hunderte von kleinen Maden in der Tonne wimmeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber Hygiene und menschliches Wohlbefinden sind keine Argumente für die Herrscher des Öko-Regimes: &lt;em&gt;„Ja, ja, das ist halt die Natur“&lt;/em&gt;, schwärmen sie. Dass in der Nähe von den Kompostanlagen stark erhöhte Bakterienbelastungen in der Luft festgestellt worden sind, interessiert in diesem Zusammenhang ebenfalls nicht. Schließlich geht es ums Prinzip!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel wichtiger ist diesen Damen und Herren, dass wir unbedingt nur die Dinge in die Bio-Tonne tun, die auf gar keinen Fall das hoch komplizierte Kompostwerk durcheinander bringen. (Sie wissen ja bereits: Keine Knochen!)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So ist es auch höchst diffizil, ob die Käserinde in den Bio-Eimer darf. Ein eindeutiges Ja kann nur der heute seltenen Naturrinde erteilt werden. Die künstliche Käserinde ist dagegen wohl eher Restmüll. Es sei denn irgendwo an der Rinde pappt der Grüne Punkt. Hilfe!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie sich mal unsicher sind, ist das andererseits vielleicht doch gar nicht so schlimm. Denn wir leisten uns wohl einen einmaligen Luxus. Unser Biomüll wird -genau wie das Altpapier und der Inhalt der gelben Säcke- vor seiner Kompostierung noch mal von Menschenhand nach störenden Inhalten durchforstet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz im Ernst, der Inhalt unserer Biotonnen wird von per Hand sortiert - überwiegend übrigens auch heute noch von Asylbewerbern. Was müssen diese Menschen von uns denken? Dieser Aspekt dürfte vielleicht ein verwegener Erklärungsversuch für die bei uns herrschende Müll-Mafia sein. Es geht gar nicht um Ökologie, es geht eigentlich nur darum, ein möglichst abschreckendes Mittel gegen Asylbewerber zu haben. &lt;em&gt;(Sollte dem tasächlich so sein, dann war es ein durchschlagender Erfolg! Die Asylbewerberzahlen gehen seit Jahren zurück - vermutlich analog zur Verbreitung der Biotonnen.)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit verkehren sich die politischen Fronten allerdings exakt ins Gegenteil. Wenn Sie als braver Linker die getrennte Abfallsammlung für eine zwar lästige aber irgendwie doch echt total wichtige Sache hielten, müssen Sie umdenken. Jede Trennung des Mülls vergrault wieder ein paar nette multikulturelle Neu-Mitbürger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie dagegen zum rechten Flügel gehören und sich bisher immer gegen die Trennung Ihres deutschen Abfalls ausgesprochen haben, sollten Sie sich insbesondere mit der Anschaffung einer Biotonne anfreunden. Damit könnten Sie wenigstens ein paar dieser  Brüder vom Balkan vergraulen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn nur so kann Deutschland bleiben, was es ist! Eine Nation völlig Wahnsinniger, die Unmengen an Geld und Zeit verschwenden, um ihren Dreck zu trennen. Merkwürdig, auf einmal wird mir schlecht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S.: Wenn Sie vielleicht einen Tipp für mich hätten, was den eingangs erwähnten Knochen der Lammkeule betrifft...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:78%;"&gt;(C) 2008 (K)ein Kommentar&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/76786134233494372-1975646508352175859?l=k-ein-kommentar.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default/1975646508352175859'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default/1975646508352175859'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://k-ein-kommentar.blogspot.com/2008/07/das-lammkeulen-drama.html' title='Das Lammkeulen-Drama'/><author><name>(K)ein Kommentar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12266211100817357333</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='11941825027181681978'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-76786134233494372.post-4436981174934503766</id><published>2008-07-08T19:10:00.004+02:00</published><updated>2008-07-08T19:34:52.461+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tomatensaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Touristen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Flugzeug'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><title type='text'>Surfershorts in Klostermauern</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Es ist direkt unheimlich! Sie sind einfach nicht wiederzuerkennen. Eben noch kannten wir sie als Sachbearbeiter bei der Bank, als Bäckereifachverkäufer oder auch als mehr oder weniger freundliche Polizisten. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;Doch jetzt ist die Zeit der Mutation wieder gekommen! Pünktlich zum Beginn des Sommers verwandeln sich Deutschlands graue Mäuse in.... Touristen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was veranlasst eigentlich biedere Angestellte, im Urlaub auf einmal quietschbunte Klamotten zu tragen? Was sollen diese Abartigkeiten der Bekleidungsindustrie signalisieren? „Schaut her, ich bin ein dynamisch aktiver Freizeittyp, voller Tatendrang und Abenteuerlust?“ Möglich wär‘s ja, aber warum sitzen diese Abenteurer dann in klimatisierten Reisebussen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob in idyllischen Dörfern, in wunderschöner Bergwelt oder gar in Klöstern. Kein Ort dieser Welt ist davor sicher, dass nicht pink, neongrüne oder bahamablaue Farbperversitäten den Anblick verschandeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum laufen Touristen herum, als ob der Rest der Welt blind wäre?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und warum unterhalten sie sich in einer Lautstärke, als ob der Rest der Welt taub wäre?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum plappert die Frau, der Sie während der Nicht-Urlaubszeit nur mit viel Geduld und Mühe ein &lt;em&gt;&lt;em&gt;„&lt;/em&gt;Guten Tag!“&lt;/em&gt; entlocken, im Urlaub auf einmal schrill in der Lautstärke eines Presslufthammers drauf los?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Mutation ist einfach erschreckend und setzt nach meiner Beobachtung bereits am Flughafen ein. Da wird allerdings noch nicht der Abenteurer gegeben, sondern noch ganz Mann, bzw. Frau von Welt gespielt: &lt;em&gt;„Wir fliegen jedes Jahr drei Mal in den Urlaub!“&lt;/em&gt; Seltsamerweise sind das häufig genau die selben Leute, die dann im Flugzeug ihren Platz nicht finden: &lt;em&gt;„Schatzi, wo sitzen wir denn? Waaas? So weit hinten&lt;/em&gt;&lt;em&gt;?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;Die Sicherheitshinweise werden nur von den Dreijährigen verfolgt, alle anderen klammern sich betont cool an ihrer Zeitschrift fest!&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Und noch etwas Merkwürdiges passiert im &lt;em&gt;„Flieger“&lt;/em&gt; (so nennen die Weitgereisten fachmännisch das Flugzeug.). Nirgendwo anders, nur an Bord einer Chartermaschine habe ich bisher erlebt, dass literweise Tomatensaft gebechert wird. In keinem Café oder Restaurant dieser Welt wird Tomatensaft bestellt, aber in der Luft! Warum bloß, oh rätselhafte Mutation?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Urlaubsort angekommen, gibt es dann kein Halten mehr! Männer mit Gewichts- oder Hautproblemen (oder beidem) rennen gleich mit nacktem Oberkörper in die nächste Bar. Oder, auch immer wieder chic, bewegen sie sich ganz cool im semi-weißen Feinripp durch die örtliche Amüsiermeile.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Frauen nutzen die Zeit hingegen zum Shopping von Produkten, bei denen man sich nach dem Urlaub fragt, wie man für so etwas bloß Geld ausgeben konnte! (Obwohl, als Mitbringsel für Oma reicht es allemal. Die sieht ja nicht mehr so gut...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch Gedanken dieser Art zählen zunächst einmal wenig in den sogenannten &lt;em&gt;„schönsten Wochen des Jahres“&lt;/em&gt;. Die heimische Bankfiliale ist weit weg, der hemmungslos überzogene Dispo ist in der hintersten Gehirnecke abgelegt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn schließlich ist Party-Time angesagt. Man ist im Urlaub, da gehört der exzessive Konsum unbrauchbarer Souvenirs nun einmal dazu! Sagt wer? Sagen die Urlauber, denn die wollen bei ihren flüchtigen Urlaubsbekanntschaften (die sie später gottlob nie wieder sehen müssen) in diesen vierzehn Tagen ordentlich Eindruck schinden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so wird in den zwei Urlaubswochen die geplagte einheimische Bevölkerung gnadenlos von der Abenteuerlust der Eroberer gepeinigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Glück haben nur die Urlaubsorte, in denen hauptsächlich All-Inclusive-Touristen verkehren. Die bleiben in ihrem Touristen-Ghetto und stören das Alltagsleben nicht weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Flughafen von Montego Bay hörte ich mal einen Touristen sagen: &lt;em&gt;„Tja, schön war’s. Aber nach vierzehn Tagen hat man alles gesehen!“&lt;/em&gt; Ich war zutiefst erstaunt. In zwei Wochen hatte dieser Typ Jamaica komplett erkundet? Unmöglich! Da fuhr er auch schon fort: &lt;em&gt;„Nach zwei Wochen kennt man die Anlage in- und auswendig!“&lt;/em&gt; Ach so...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im griechischen Bergdorf dagegen wird rücksichtslos durch jedes offene Fenster geglotzt: &lt;em&gt;„Hermann! Guck mal, wie niedlich! Die essen gerade!“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dem Gefühl der absoluten Überlegenheit werden die örtlichen Lebensumstände kommentiert: &lt;em&gt;„Ein Plumpsklo! Wie die hier noch leben! Das musst Du dir anschauen!“&lt;/em&gt; Und gnadenlos wird der arme spanische Bauer verjagt, der gerade lernen musste, dass selbst das stille Örtchen nicht mehr still ist, wenn es erst von Touristen entdeckt wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So verrinnen die Tage; trotzdem muss noch schnell ein Foto mit dem ahnungslosen Oberkellner gemacht werden, damit der Beweis erbracht ist, dass Herr und Frau Tourist Kontakt zur einheimischen Bevölkerung hatten. „&lt;em&gt;Das ist der Luigi! Nein, so ein netter Mensch! Wir haben ja so viel zusammen unternommen.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl wiederum zu viele Einheimische am Urlaubsort auch nicht den Erwartungen der Touristen entsprechen. Die häufigste Beschwerde nach Türkeireisen lautet allen Ernstes: &lt;em&gt;„Das Hotel war nicht schlecht. Auch sonst war es eigentlich ganz nett. Aber... in unserem Urlaubsort  waren viel zu viele Türken!“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;(K)EIN KOMMENTAR!!!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/76786134233494372-4436981174934503766?l=k-ein-kommentar.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default/4436981174934503766'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default/4436981174934503766'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://k-ein-kommentar.blogspot.com/2008/07/surfershorts-in-klostermauern.html' title='Surfershorts in Klostermauern'/><author><name>(K)ein Kommentar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12266211100817357333</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='11941825027181681978'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-76786134233494372.post-5645648932147740813</id><published>2008-04-11T18:12:00.004+02:00</published><updated>2008-04-11T18:21:06.407+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schlange'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mütter'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Supermarkt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Humor'/><title type='text'>Kassenkampf</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Es ist fast geschafft! Die letzten Knabberartikel sind im Einkaufswagen, die Einkaufsliste ist abgehakt. Also auf zur Kasse!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Und genau da beginnt das Problem. An welcher Schlange soll ich mich anstellen? Von acht Kassen sind fünf besetzt. Die Qual der Wahl beginnt!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Also schnell mal gucken; an Kasse 1 und an Kasse 3 stehen Hausfrauen mit Einkaufswagen, die so voll sind, dass die Einkäufe eigentlich eine sechzehnköpfige Familie locker durch den Winter bringen könnten. Also fallen diese Kassen schon mal weg!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Kasse 4 ist vielversprechend. Nur drei Leute vor mir, also nichts wie hin! „&lt;em&gt;An dieser Kasse bitte nicht mehr“&lt;/em&gt;, tönt es kategorisch und auch ein ganz klein wenig schnippisch! Mist!!! &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Kasse 5 kann man völlig vergessen, zu viele Rentner! &lt;em&gt;„Ich schau mal, ob ich’s passend hab!“&lt;/em&gt; Und das kennt man ja: Dann wird mit zittrigen Fingern das Kleingeld durchforstet, anschließend fällt ein Teil des Geldes auf den Boden, und so weiter. Also Kasse 5 ganz bestimmt nicht!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;Somit bleibt nur noch Kasse 8: Eine ältere Dame, eine Mutter mit Kind, zwei Schülerinnen und ein Handwerker. Ein ziemlich hohes Risikopotential, vielleicht von dem Handwerker mal abgesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Der Handwerker ist tatsächlich fix, er bezahlt sein Mittagessen (vier Flaschen Bier, Leberkäse und Brötchen) ohne Komplikationen. Die zwei Schülerinnen bezahlen ihre Cola-Dosen und Süßigkeiten zwar getrennt, halten aber den Betrieb auch nicht unnötig auf.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Jetzt wird’s spannend. Natürlich! Die Mutter hat vergessen ihre Tomaten auszuwiegen. Sie glotzt die Kassiererin dämlich an, als ob sie noch nie irgendwo Gemüse hätte abwiegen müssen. Anstatt nun die Tomaten einfach liegen zu lassen, trabt sie los, um die roten holländischen Wasserspeicher mit dem nötigen Etikett zu versehen. &lt;em&gt;„Torben, sei schön artig“&lt;/em&gt;, ermahnt sie noch ihre Brut.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Es versteht sich von selbst, dass Torben nicht daran denkt, artig zu sein. Er packt Schokoriegel in den Wagen, Kaugummis und Bonbons. Dass die ersten Artikel bereits gescannt sind, als Torbens Mama endlich zurückkommt, ist klar. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;Warum gibt es eigentlich immer noch kein Gesetz, das Mütter zwingt, ihre Kinder während des Einkaufs zu fesseln und zu knebeln?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Inzwischen schaue ich schadenfroh zu Kasse 5, wo soeben der gefürchtete Satz ertönt: &lt;em&gt;„Ich brauch‘ mal schnell den Schlüssel! Frau Meyer, hast Du ihn?“&lt;/em&gt; Nein, Frau Meyer hat ihn nicht, aber sie steht von Kasse 4 auf und hilft suchen. Sehr zur Freude der Leute, die dort in der Schlange stehen. Haha!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Mutter und Monster-Torben haben es irgendwie geschafft, Ihre Einkäufe auf das Laufband zu packen. Kindermund tut Wahrheit kund, sagt man ja immer. Und tatsächlich gibt es jetzt etwas zu lachen. Während die Kassiererin den Betrag verkündet &lt;em&gt;(„So, das macht dann 97,43!“&lt;/em&gt;), schaut der kleine Torben auf einmal ganz besorgt: &lt;em&gt;„So teuer? Mama, hast Du denn auch so viel Geld dabei? Du und Papa haben doch neulich gesagt, dass Ihr finanzielle Probleme habt...“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Die Kassiererin schaut betreten zu Boden und hofft, dass man ihr das nur mühsam unterdrückte Losprusten nicht anmerkt. Die anderen in der Schlange und selbst ich staunen derweil über das Phänomen, zum ersten Mal beobachten zu können, dass eine Hausfrau die gleiche Gesichtsfarbe annehmen kann, wie die soeben von ihr erworbenen Tomaten...&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;So, nur noch die ältere Dame trennt mich von der Erlösung, abkassiert zu werden. Genau in diesem Moment wird Kasse 6 aufgemacht, und dieser unangenehme Typ, der mindestens drei Wagen hinter mir war, schiebt sich nach vorne! Eine Unverschämtheit ist das! Frechheit!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Die ältere Dame ist für Ihr Alter ausgesprochen zügig und endlich... endlich bin ich dran. Es ist geschafft!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Die Kassiererin will gerade den ersten Artikel scannen, da passiert es! &lt;em&gt;„Moment, ich muss nur schnell die Bon-Rolle wechseln!“&lt;/em&gt; Es ist zum Heulen!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Und wieso grinsen mich die Leute von Kasse 6 so frech an?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;Anregungen? Fragen? Kommentare?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;&lt;strong&gt;kein-kommentar@gmx.de&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Bald auch wieder auf Papier:&lt;br /&gt;Bei Zeit(t)räume Berlin erscheint im Herbst 2008 das neue Buch (K)EIN KOMMENTAR&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/76786134233494372-5645648932147740813?l=k-ein-kommentar.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default/5645648932147740813'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default/5645648932147740813'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://k-ein-kommentar.blogspot.com/2008/04/kassenkampf.html' title='Kassenkampf'/><author><name>(K)ein Kommentar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12266211100817357333</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='11941825027181681978'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-76786134233494372.post-5961881237838436203</id><published>2008-04-03T13:40:00.000+02:00</published><updated>2008-04-03T13:53:51.363+02:00</updated><title type='text'>Telefon-Terror</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;„Ruf doch mal nicht an!“&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; - So könnte das Motto lauten, unter dem diese ganzen tollen halb- bis vollautomatischen Telefon-Ansagedienste funktionieren. Wissen Sie, was ich meine?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wenn nicht, hier ein Beispiel: Sie rufen die Firma XY an und hören eine semi-freundliche Computerstimme. &lt;em&gt;„Guten Tag. Herzlich willkommen bei der XY GmbH. Zur Zeit sind alle Leitungen belegt. Bitte haben Sie einen Moment Geduld.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Daraufhin hören Sie Mozarts Kleine Nachtmusik, nur unterbrochen von der Ansage: &lt;em&gt;„Bitte haben Sie noch einen Moment Geduld. Die nächste freie Leitung ist für Sie reserviert!“&lt;/em&gt; Dann wieder Kleine Nachtmusik. Das wiederholt sich so etwa zwischen zehn bis zwanzig Mal, bis Sie plötzlich ein Freizeichen hören!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;Doch zu früh gefreut, denn noch haben Sie keinen echten Menschen am Hörer, sondern lediglich wieder einen Computer, der Ihnen erzählt: &lt;em&gt;„Guten Tag. Herzlich willkommen bei der XY GmbH. Wenn Sie Fragen zu unseren Produkten haben, wählen Sie bitte die 1. Möchten Sie mehr über unseren Service erfahren, wählen Sie die 2. Für die Ansage unserer regionalen Vertriebscenter Sie bitte die 3. Unseren technischen Kundendienst erreichen Sie unter der Rufnummer 0900 - 0815. Um mit einem unserer Mitarbeiter zu sprechen, wählen Sie bitte die 0.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie wählen die 0. Das heißt, Sie wollten sie wählen. Doch Sie sind mit dem Finger abgerutscht und auf der 8 gelandet. Das Resultat lässt nicht lange auf sich warten: &lt;em&gt;„Sie haben eine falsche Taste gewählt!“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daraufhin knackst es zweimal zur Strafe und es geht wieder von vorne los: &lt;em&gt;„Guten Tag. Herzlich willkommen bei der XY GmbH. Wenn Sie Fragen zu unseren Produkten haben, wählen Sie bitte die 1. Möchten Sie mehr über unseren Service erfahren, wählen Sie die 2. Für die Ansage unserer regionalen Vertriebscenter Sie bitte die 3...“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da Sie ja wissen, was Sie wollen, drücken Sie jetzt einfach die 0. &lt;strong&gt;Doch der Computer lässt sich nicht so ohne weiteres in die Ansage pfuschen: &lt;em&gt;„Sie haben eine falsche Taste gewählt!“&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also lassen Sie die Ansage ein weiteres Mal über sich ergehen, bis Sie endlich erneut ganz offiziell die 0 wählen dürfen. Mal ehrlich, es überrascht Sie doch nicht etwa, dass jetzt wieder die Kleine Nachtmusik an Ihr Ohr dringt, oder? Schön, dass Mozarts Gedudel wenigstens alle dreißig Sekunden von der bereits bekannten Ansage &lt;em&gt;„Bitte haben Sie noch einen Moment Geduld. Die nächste freie Leitung ist für Sie reserviert!“&lt;/em&gt; unterbrochen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann nach einigen kurzen Stündchen ist es dann soweit, und Sie hören -unglaublich!- eine echte menschliche Stimme: &lt;em&gt;„Herzlich willkommen bei der XY GmbH. Meine Name ist Ann-Cathrin Müllerschmidt. Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen guten Tag. Womit kann ich Ihnen behilflich sein?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Behilflich sein??? Was wollten Sie doch gleich von der XY GmbH???&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Jede Wette, das haben Sie inzwischen vergessen...&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:78%;color:#6633ff;"&gt;&lt;strong&gt;Anregungen? Fragen? Kommentare?&lt;br /&gt;kein-kommentar@gmx.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bald auch wieder auf Papier:&lt;br /&gt;Bei Zeit(t)räume Berlin erscheint im Herbst 2008 das neue Buch (K)EIN KOMMENTAR &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/76786134233494372-5961881237838436203?l=k-ein-kommentar.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default/5961881237838436203'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default/5961881237838436203'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://k-ein-kommentar.blogspot.com/2008/04/telefon-terror.html' title='Telefon-Terror'/><author><name>(K)ein Kommentar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12266211100817357333</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='11941825027181681978'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-76786134233494372.post-6189018025173099147</id><published>2008-03-21T10:10:00.000+01:00</published><updated>2008-04-03T13:55:39.552+02:00</updated><title type='text'>Do It Yourself :-)</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Regale im Baumarkt scheinen endlos. Leichtsinnigerweise hatten wir uns vor einigen Tagen ein kleines Gartenhäuschen gekauft. Erst waren wir noch stolz auf unser Schnäppchen, aber von fehlenden Bauteilen mal abgesehen, hatte das Haus einen weiteren entscheidenden Nachteil: Leider war das Holz nicht imprägniert!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Da Gartenhäuser nun mal -nomen est omen- im Garten stehen sollen, musste ich „nur mal eben schnell in den Baumarkt, um ein Holzschutzmittel zu besorgen“. So zumindest lautete mein Auftrag, der sich als komplizierter erwies, als gedacht.&lt;br /&gt;Denn, wie gesagt, Baumarkt-Regale sind lang, hoch und für einen nicht sonderlich talentierten Heimwerker äußerst unübersichtlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da! Ein Verkäufer! Ich lief auf den Mann zu, und fragte ihn nach einem geeigneten Holzschutz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Hm“&lt;/em&gt;, meint er fachmännisch. &lt;em&gt;„Wollen Sie imprägnieren oder reicht eine Schutzlasur?“&lt;/em&gt; Das war eine Frage, mit der ich nicht gerechnet hatte.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Wir brauchen einfach einen Wetterschutz für das Holz unseres Gartenhäuschens“&lt;/em&gt;, versuchte ich zu erklären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Dann hole ich mal lieber meinen Kollegen!“&lt;/em&gt; Offensichtlich war er doch nicht der fachkundige Experte, für den ich ihn zunächst hielt, denn er fügte -grammatikalisch fragwürdig- hinzu: &lt;em&gt;„Ich bin nämlich Elektro!“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Egal in welcher Baumarkt-Kette, es ist scheinbar immer wieder besonders schwierig, genau den einen zuständigen Experten zu erwischen, den man gerade benötigt. Elektro erläuterte, dass &lt;em&gt;„der Herr Weinert so einen Oberlippenbart hat. Und ‘ne Brille trägt er auch.“&lt;/em&gt; Na, bei der Beschreibung musste der Mann doch aufzutreiben sein! Ich fand den Gesuchten schließlich in der Teppich-Abteilung, wo er gerade mit einem Kollegen über irgendeinen Chef oder Abteilungsleiter lästerte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem die Zwei das mangelhafte Sozialverhalten ihres Vorgesetzten ausgiebig diskutiert hatten, kümmerte sich Herr Weinert schließlich um mein Problem: &lt;em&gt;„Was für Holz ist es denn?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was diese Baumarkt-Menschen alles wissen wollen! Bin ich denn ein Baum? &lt;em&gt;„Tja, so helles... Ich weiß nicht genau. Vielleicht Buche, oder so...“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Sein Blick sprach Bände! Er hätte mir auch gleich das Wort „Volltrottel“ an den Kopf werfen können; denn seine Augen drückten genau diese missbilligende Verachtung aus, die Baumarkt-Verkäufer wohl immer dann verspüren, wenn sie einen Kunden vor sich haben, der handwerklich eher ein Laie ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber immerhin konnte ich praktisch denken: &lt;em&gt;„Es ist das Gartenhaus, das sie letzte Woche im Angebot hatten!“&lt;/em&gt; Aber er war ja nur Experte für das Holz, nicht für die Häuschen, zu denen es verarbeitet wird. &lt;em&gt;„Da fragen Sie mal in der Gartenabteilung, was für Holz das war. Und dann kommen Sie noch mal zu mir.“&lt;/em&gt; Zu viel der Güte, lieber Verkäufer! Er sah mich etwas mürrisch an und fügte hinzu: &lt;em&gt;„Ich bin jetzt nur mal kurz zur Pause!“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Gartenabteilung geriet ich zunächst an eine (freundliche!) Verkäuferin, die allerdings leider nur für Pflanzen zuständig war. Der Mann, der mir was über Gartenhäuser erzählen konnte, war gerade zur Pause. Vermutlich saß er da jetzt mit Herrn Weinert zusammen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich beschloss noch ein wenig zu stöbern, denn ich wollte mir ohnehin noch einen Akku-Bohrschrauber zulegen. Die Auswahl war verwirrend groß. Es gab Markengeräte und No-Name-Schrauber, kleine und große... Außerdem bewegten sich die Preise in einer Bandbreite von 29 bis 119 €. Zufällig lief gerade Elektro (Oh, gar nicht zur Pause?) vorbei, und ich bat ihn um sein fachmännisches Urteil über zwei verschiedene Bohr-Schrauber der Fünfzig-Euro-Klasse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Das hier ist von ‚Dreck und Mecker‘, das andere ist von ‚Zosch‘“&lt;/em&gt;, erläuterte er. Darauf wäre ich alleine nie gekommen. Aber schließlich empfahl er mir das ‚Zosch‘-Gerät: &lt;em&gt;„Weil, das hat den ATB!“&lt;/em&gt; Obwohl er mir nicht präzise sagen konnte, wofür der oder das ATB nun genau wichtig sei (&lt;em&gt;„Damit flutscht’s einfach, Sie verstehen!“&lt;/em&gt;), beschloss ich, ihm zu glauben und packte das Teil in meinen Einkaufswagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herr Weinert war inzwischen wieder von der Pause zurück und erkundigte sich, ob ich denn in der Gartenabteilung etwas erreicht hätte? &lt;em&gt;„Der Herr war auch gerade zur Pause“&lt;/em&gt;, erklärte ich ihm. Weinerts Gesicht hellte sich auf. &lt;em&gt;„Mensch, stimmt! Wir haben ja zusammen gefrühstückt, da hätt‘ ich ihn ja fragen können...“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich den Gartenmann schließlich fand, war er keine große Hilfe. Schließlich war das Gartenhäuschen bereits seit der letzten Woche ausverkauft! Wie sollte er sich da noch erinnern, aus welchem Holz das Haus geschnitzt war?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dieser ernüchternden Erkenntnis suchte ich Herrn Weinert, der sich diesmal bei den Werkzeugen versteckt hielt. Ich erzählte ihm von der Problematik und er begann zu grübeln: &lt;em&gt;„Das Häuschen haben sie nicht zufällig dabei, oder?“&lt;/em&gt; Ich verneinte so höflich, wie es mir gerade eben noch möglich war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Dann gibt’s nur eins!“&lt;/em&gt; Ein energisch-autoritärer Ruck durchzuckte seinen Körper. &lt;em&gt;„Dann müssen Sie eben diese Universalversiegelung nehmen. Die ist farblos und kann bei allen Holzarten problemlos angewendet werden!“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich war sprachlos: &lt;em&gt;„Warum haben Sie mir das nicht schon vor einer Stunde gesagt?“&lt;/em&gt;, wollte ich wissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Na“&lt;/em&gt;, meinte Herr Weinert, &lt;em&gt;„ich dachte Sie suchen was besonderes. Sonst hätten Sie mich doch nicht fragen müssen. Dass man dieses Mittel immer einsetzten kann, so was weiß man doch!“&lt;/em&gt; Danke für diesen erneuten Tritt auf mein Ego, Herr Weinert! Bloß raus hier!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die zwanzig Minuten Wartezeit an der Kasse vergingen wie im Flug. Endlich war ich dran! Die Kassiererin musterte erstaunt meinen neuen ‚Zosch‘-Schrauber. &lt;em&gt;„Warum haben Sie denn nicht den von ‚Dreck und Mecker‘ genommen? Da schwört mein Karl-Heinz drauf... Der MS 500 ist genau so teuer wie der ‚Zosch‘ und hat außerdem schon die stufenlose XTB!“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S.: &lt;strong&gt;Übersetzt man „Do it yourself“ eigentlich wirklich mit „Mach’s Dir doch selbst“???&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:78%;color:#6633ff;"&gt;&lt;strong&gt;Anregungen? Fragen? Kommentare?&lt;br /&gt;kein-kommentar@gmx.de&lt;br /&gt; &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:78%;color:#6633ff;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Im Herbst auch wieder auf Papier:&lt;br /&gt;Bei Zeit(t)räume Berlin erscheint das neue Buch (K)EIN KOMMENTAR&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/76786134233494372-6189018025173099147?l=k-ein-kommentar.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default/6189018025173099147'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default/6189018025173099147'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://k-ein-kommentar.blogspot.com/2008/03/di-it-yourself.html' title='Do It Yourself :-)'/><author><name>(K)ein Kommentar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12266211100817357333</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='11941825027181681978'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-76786134233494372.post-1880629158787373109</id><published>2008-03-09T18:55:00.000+01:00</published><updated>2008-03-09T19:25:29.059+01:00</updated><title type='text'>Total verschimmelt!</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Noch habe ich natürlich keinen Grund mich aufzuregen. Ich warte schließlich erst seit knapp zwei Stunden. Offenbar ist die Sachbearbeiterin eine vom besonders gründlichen Schlage. Ich hoffe zutiefst, dass sie es mir nicht übel nimmt, dass ich gleich zwei Anliegen auf einmal habe: Ich brauche einen neuen Personalausweis und mein Reisepass muss dummerweise auch verlängert werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;Oh, jetzt ist wieder jemand aus dem Amtszimmer herausgekommen. Der bedauernswerte Mensch sieht völlig fertig aus. Genau wie ich starren alle anderen gebannt auf die kleine grüne Lampe, die jetzt doch jeden Moment aufleuchten müsste, damit dem nächsten Bürger die Gnade zuteil wird, eintreten zu dürfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die grüne Lampe leuchtet nicht auf! Nicht jetzt und fünf Minuten später auch noch nicht. Dann plötzlich öffnet sich die Tür und die Sachbearbeiterin tritt heraus. Missbilligend schaut sie auf uns Pack herab! „Was ist hier bloß wieder los?“ murmelt sie noch und verschwindet in Richtung Damen-Toilette.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Na gut“, denke ich. „Auf Klo gehen kann ja nicht allzu lange dauern. Das ist immerhin ein legitimes Bedürfnis.“ Erst dann bemerke ich, dass die Amtmännin in der rechten Hand eine Gießkanne hält. Kann es denn wahr sein? Lässt die uns jetzt tatsächlich warten, weil sie erst Blumen begießt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich lässt sie uns warten. Auf dem Rückweg vom WC geht sie noch langsamer als auf dem Hinweg. Schließlich muss sie jetzt die volle Kanne vorsichtig ins Büro bugsieren. Das erfordert offenbar totale Konzentration, denn sie würdigt uns keines Blickes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Stimmung unter den Wartenden wird immer düsterer. Eine seltsame Mischung aus Resignation und Wut macht sich breit. Man würde jetzt ja gerne mal das Amtszimmer stürmen, und dieser Dame den Marsch blasen. Ihr erklären, dass es unser Geld ist, welches ihr Hier sein finanziert. Ganz richtig, „Hier sein“! Denn als Arbeit kann man das nicht bezeichnen, was diese Dame hier tut. Aber man will ja was von der Hexe und darf es sich nicht mit ihr verderben...&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Obwohl ich mich heute morgen rasiert habe, fühle ich bereits wieder deutliche Bartstoppeln am Kinn. Eine hochschwangere Frau hat inzwischen ihr Kind zur Welt gebracht und ein älterer Mann ist entweder eingeschlafen oder verstorben. Ich überlege noch, welcher Schaden unserer Volkswirtschaft wohl durch sinnlose Wartezeit in Deutschlands Behörden entsteht, als zur Überraschung aller plötzlich die grüne Lampe erleuchtet, und ein Mann mit Lederjacke es endlich geschafft hat. Er ist dran!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Wunder? Ja, ein Wunder, die Dame ist offensichtlich fertig mit der Pflege ihrer Büropflanzen. Nach erstaunlich kurzer Zeit kommt die Lederjacke wieder heraus. Den freudigen Blick einer Frau, die glaubt, nun an der Reihe zu sein, zerstört der Mann: „Ich bin noch nicht fertig! Ich brauche erst Gebührenmarken und muss dann noch mal rein.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;In den zwanzig Minuten, die der arme Kerl an der Kasse Schlange stehen muss, weil es ja nur dort die erforderlichen Marken gibt, rührt sich im Büro nichts. Die Dame bittet niemanden herein, das grüne Licht bleibt aus. Ein Blick in die Gesichter der Mitwartenden verrät, dass alle das gleiche denken: „Was macht die alte Zimtzicke jetzt da drinnen? Nägel lackieren, Kaffee kochen, eine Runde schlafen?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob die Dame im Büro weiß, dass sie und ihre Kolleginnen die meistgehassten Frauen des Universums sind? Vermutlich ja! Denn offenbar hat eine zum Sadismus neigende Frau, nur zwei berufliche Möglichkeiten. Entweder sie wird Domina, oder sie geht eben zur Behörde...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stunde um Stunde schleicht sich dahin. Zwischendurch kommt zur Abwechslung des tristen Alltags noch mal eine weitere Sadistin vorbei, öffnet die Tür und quietscht: „Sag mal Erika, hast Du das mit Frau Hoffmann schon gehört?“ Es folgt ein längerer Wortwechsel über die jüngsten Schicksalsschläge besagter Dame. Obwohl ich Frau Hoffmann nicht kenne, habe ich doch so viel verstanden, dass ihr Mann eine Jüngere hat, und ihre Tochter wohl wegen eines Musikers die Schule schmeißen möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die quietschende Stimme wird plötzlich still, als eine etwas behäbig wirkende Frau durch den Flur trabt. „Tag, Frau Hoffmann“, säuselt sie. Frau Hoffmann nuschelt irgendeinen Gruß zurück und ist sich offenbar völlig darüber im Klaren, dass sie gerade von 127 Wartenden mit einer Mischung aus Neugier und Bedauern angestarrt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ich weiß nicht mehr, wie es dazu gekommen ist, aber auf einmal bin ich dran. Und die Frau im Büro kann sogar grüßen: „Guten Morgen!“ Ist tatsächlich immer noch Morgen? Ich dachte es wäre viel später am Tag oder vielleicht schon irgendwann im nächsten Jahr!?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erläutere meine zwei Anliegen und überlege noch für einen Moment, ob ich den Antrag des Reisepasses vielleicht lieber auf Knien stellen sollte. Aber vielleicht geht es auch so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich war mir klar, dass ich noch Gebührenmarken brauche, aber der Besuch bei der Kasse dauert insgesamt nicht länger als eine halbe Stunde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann aber gibt es ein Problem: „Haben Sie denn die Meldebestätigung dabei?“ Die Meldebestätigung?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ja, steht denn nicht in Ihrem Computer, dass ich hier gemeldet bin?“ Ich weiß ja, dass es da steht, ich sehe ja den Bildschirm. Aber der Drachen bleibt hart: „Ich muss da ganz sichergehen. Wir haben schließlich unsere Vorschriften! Kommen Sie morgen noch mal wieder...“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh, Du abartiger verachtenswerter deutscher Amtsschimmel! Als ich das Zimmer verlasse, begleitet das widerwärtige Wesen mich zur Tür. Allerdings nicht aus Mitleid, wie ich zunächst vermutet habe, sondern um den anderen Wartenden zu verkünden: „Ich bin jetzt zu Tisch. Nach dem Mittagessen sehen wir dann mal, wie weit wir heute kommen!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das neugeborene Baby hat inzwischen Laufen gelernt. Und die Leiche des alten Herrn wird auch endlich abtransportiert...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/76786134233494372-1880629158787373109?l=k-ein-kommentar.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default/1880629158787373109'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default/1880629158787373109'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://k-ein-kommentar.blogspot.com/2008/03/total-verschimmelt.html' title='Total verschimmelt!'/><author><name>(K)ein Kommentar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12266211100817357333</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='11941825027181681978'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-76786134233494372.post-1692857576166367875</id><published>2008-03-09T18:49:00.000+01:00</published><updated>2008-03-10T07:26:23.523+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='PC'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesundheit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Arbeit'/><title type='text'>Fit for Monitor - So überstehen Sie die Arbeit am PC!</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Die Arbeit am Computer gehört nicht unbedingt zu den Tätigkeiten, die man als besonders gesundheitsfördernd bezeichnen kann. Um so wichtiger ist es für alle Büromenschen, sich durch gesunde Ernährung, gezielte Wellness-Übungen und viel Flüssigkeit fit zu halten. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;TOTAL VITAL:&lt;/strong&gt; Idealerweise beginnt der Tag im Büro mit frischem Obst, einem möglichst probiotischen Joghurt und einer Tasse grünem Tee. Ganz wichtig: Nur wer ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt, fühlt sich wohl und leistungsfähig, denn unser Körper benötigt täglich 1,5 Liter Wasser. Wem normales Wasser zu langweilig schmeckt, darf es gerne mit etwas Apfelsaft (naturtrüb, ohne Zuckerzusatz) mischen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der kleine Hunger am späten Vormittag wird mit einem leckeren Quark-Knäckebrot gestillt, um die Zeit bis zum Mittagessen zu überbrücken. Beim Mittagessen, z.B. einem knackig frischen Salat, ist darauf zu achten, dass es nach Möglichkeit Karotten enthalten sollte, die bekanntlich gut für die Bildschirm-geplagten Augen sind. Übrigens sind einige Tröpfchen Öl im Salat erlaubt, denn manche Vitamine können wir ohne Öl gar nicht in unseren Körper aufnehmen, da sie fettlöslich sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als kleine Verruchtheit am Nachmittag ist es gestattet, zur Abwechslung eine Tasse aromatisierten grünen Tee zu genießen. Es gibt Firmen, in denen einmal pro Woche ein Wellness-Trainer spezielle Übungen für Rücken und Wirbelsäule anbietet. Die dort erlernten Übungen sollten natürlich unbedingt täglich durchgeführt werden! &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;In Verbindung mit oben genannten Ernährungstipps, der Aufnahme von viel Wasser sind solche Übungen der optimale Weg, um auf Dauer fit in Form zu bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Aber wer hat schon Zeit für den optimalen Weg?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;NAJA VITAL:&lt;/strong&gt; Normalerweise hat heutzutage niemand Zeit, um so umständliche Dinge wie Obst zu essen. Obst muss geschält oder gepellt werden und enthält im schlimmsten Fall sogar Kerne. Außerdem ist tropfender Saft von Orangen- oder Pfirsich-Stückchen absolut tödlich für jede Computer-Tastatur. Wie gut, dass es Vitamin-Drinks gibt! Eine Flasche Multivitamin auf Ex, dazu ein Mehrkorn-Power-Brötchen in Verbindung mit einem leckeren Latte Macchiato, und schon ist man gestärkt für den Vormittag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man zwischendurch Hunger bekommt, bietet es sich an, einige Kekse auf dem Schreibtisch parat zu haben. Vollkorn-Schoko sind am besten, da sie immerhin noch etwas schokoladig schmecken, aber wegen des Vollkorns auch irgendwie gesund sind. Mit einem weiteren Latte Macchiato (sinnvollerweise mit einem doppelten Espresso) übersteht man die Zeit bis zum Mittagessen so einigermaßen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, das Mittagessen! „Hat jemand Zeit, um mir irgend etwas mitzubringen?“ Ein Teller Pasta stillt den Hunger, oder vielleicht ein Taco vom Mexikaner. Ab und zu kann man ja auch mal Sushi holen - Fisch enthält schließlich jede Menge Eiweiß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachmittags bleibt man durch ein, zwei Becher Kaffee fit, vielleicht noch ergänzt von einer mit Cola Light heruntergespülten Vitamintablette. Schade nur, dass keine von den Vollkorn-Schoko-Keksen mehr da sind...&lt;br /&gt;Wenn man bloß mal Zeit hätte, um kurz vom PC aufzustehen. Irgendwie ist alles total verspannt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Aber wer hat normalerweise schon Zeit für irgendwelche komische Rückengymnastik? &lt;/em&gt;&lt;em&gt;Vor allem, wenn man so im Stress ist?&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;KATASTROVITAL:&lt;/strong&gt; Der alltägliche Stress macht es fast unmöglich, überhaupt Nahrung zu sich zu nehmen. Es geht gar nicht anders, man muss sich das Franzbrötchen, den Croissant und die Käse-Laugenstange halt einfach zwischendurch reinschieben. Wenn man nur genügend Kaffee nachspült, geht es einigermaßen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klar, dass man in der Hektik schnell wieder Hunger bekommt. Ein Glück, dass Schokoriegel jede Menge Power bieten. Mit zwei oder drei von diesen Dingern wird man die Zeit schon irgendwie überstehen, der viele Kaffee macht doch verdammt hungrig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da an ein richtiges Mittagessen nicht zu denken ist, muss man seine Pizza halt nebenbei mampfen. Salami und&lt;br /&gt;Peperoni sind gut, doppelt Käse ist besser. Am besten man trinkt dazu eine Literflasche Coke, denn seltsamerweise lässt die belebende Wirkung des Kaffees schon wieder nach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Nachmittag ärgert man sich, dass man nur die Pizza mit dem 30-cm-Durchmesser bestellt hat, denn jetzt hat man plötzlich richtig doll Hunger. Als Zwischenmahlzeit haben sich Chips ganz wunderbar bewährt. Mit einem Nachtisch-Menü aus Negerküssen, Schokoriegeln und Smarties ist man für die letzten Arbeitsstunden dieses Tages gewappnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch schnell ein paar Becher Kaffee gegen diese unerklärliche Mattheit, und alles wird gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Ein Glück, dass man sich bei diesem Job nicht auch noch bewegen muss...&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/76786134233494372-1692857576166367875?l=k-ein-kommentar.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default/1692857576166367875'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default/1692857576166367875'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://k-ein-kommentar.blogspot.com/2008/03/fit-for-monitor-so-berstehen-sie-die.html' title='Fit for Monitor - So überstehen Sie die Arbeit am PC!'/><author><name>(K)ein Kommentar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12266211100817357333</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='11941825027181681978'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-76786134233494372.post-7320328426817885905</id><published>2008-03-09T18:46:00.000+01:00</published><updated>2008-03-09T19:26:14.695+01:00</updated><title type='text'>England spielen</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Haben Sie nicht auch mal wieder Lust, England zu spielen? Wie bitte, Sie wissen nicht wie das geht? Dann wird es aber höchste Zeit, denn schließlich ist „England spielen“ seit einiger Zeit total angesagt!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Zwingend notwendig für dieses ach so beliebte Gesellschaftsspiel ist ein Auto. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob dieses Auto nun schnell, langsam, hübsch oder hässlich ist! Rein ins Auto und schon kann es losgehen! Wohin, wollen Sie wissen? Na, Sie können aber auch Fragen stellen, auf die Autobahn natürlich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wichtig ist jetzt nur noch eines: Sie dürfen auf keinen Fall auf der freien rechten Spur bleiben, sondern müssen schnellstmöglich zu allen anderen Fahrern auf die knallvolle linke Spur. Sehen Sie, und schon sind Sie mittendrin, im beliebten „England spielen“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keiner weiß, wann genau dieses Spiel erfunden wurde. Fest steht allerdings, dass es immer beliebter wird. Das in der Fahrschule noch mühsam durchgehaltene Rechtsfahrgebot ist später nur noch blanke Theorie, wenn es darum geht, unsere Bundesautobahnen zu nutzen. „England spielen“ ist von Nord nach Süd der absolute Renner. Von Ost nach West sowieso...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Spielregeln sind denkbar einfach: Auf der rechten Spur fährt man nur kurzzeitig, etwa wenn man auf die Autobahn auffährt, beziehungsweise sie wieder verlässt! Nur die absoluten Looser unter den LKW-Fahren bleiben rechts, alle anderen fahren links.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Noch einfacher gesagt: Alle überholen keinen&lt;/strong&gt;, denn rechts fährt ja (fast) niemand mehr. Das ist denn auch der einzige Nachteil an diesem schönen Spiel: Es geht nicht wirklich schnell voran, weil der Langsamste auf der linken Spur nun mal das Tempo bestimmt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Profi-Liga unter den Spielern nutzt diese Chance zum Gas geben und überholt auch schon mal rechts. Im Gegensatz zu den britischen Bobbies wird diese Spielvariante allerdings von den deutschen Ordnungshütern noch nicht so gern gesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wird höchste Zeit, dass die Spielregeln endlich auch von der Autobahnpolizei gelockert werden! Denn der Trend ist klar: Die Leute wollen halt „England spielen“ und links fahren. Dann sollten sie doch konsequenterweise auch rechts überholen dürfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was, Sie meinen das sei doch alles völliger Quatsch? Man könnte doch genauso gut rechts fahren und die linke Spur nur zum Überholen nutzen?Stimmt schon, so ganz logisch ist das Spiel nicht. Aber das wäre vielleicht dann doch etwas zuviel verlangt. Denn schließlich hat, wann immer es in Deutschland um das leidige Thema Autofahren geht, der gesunde Menschenverstand bekanntermaßen Pause...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/76786134233494372-7320328426817885905?l=k-ein-kommentar.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default/7320328426817885905'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/76786134233494372/posts/default/7320328426817885905'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://k-ein-kommentar.blogspot.com/2008/03/england-spielen.html' title='England spielen'/><author><name>(K)ein Kommentar</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12266211100817357333</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='11941825027181681978'/></author></entry></feed>